Luhukay muss Teilnahme am Halbmarathon absagen. Trost gibt's von Ben-Hatira und Ndjeng

(mey) – Seit Anfang des Jahres hatte er sich darauf gefreut. Es sollte eine Herausforderung werden. Und Herausforderungen liebt er. Dafür hatte er trainiert. Stundenlang ist er gelaufen für das große Ziel. Doch manchmal macht einem der eigenen Körper einen Strich durch die Rechnung.

Jos Luhukay, Herthas Trainer, hatte sich vorgenommen, am Sonntag in einer Woche (30.03.) am Berliner Halbmarathon teilzunehmen. 21,0975 km lang ist die Strecke. Darauf hatte sich der Niederländer akribisch vorbereitet. Im Trainingslager in Belek lief Luhukay zum Beispiel regelmäßig mit Manager Michael Preetz. Ebenso in den Wochen danach. Vor dem Auswärtsspiel gegen Mainz liefen Luhukay und Preetz eine Stunde. Alles sah gut aus.

Aber danach streikte das Knie. Später machte die Achillessehne Probleme. Immer wieder wurde Luhukay zurückgeworfen. Heute sagte der 50-Jährige mir:

„Von der Kondition her wäre es kein Problem, aber mein Körper macht nicht mit. Ich muss leider absagen. Das ist ziemlich schade. Aber so ist es nun mal.“

Früher fit als erwartet

Trost gibt es für Luhukay von Änis Ben-Hatira und Marcel Ndjeng: Eigentlich sah es so aus, als ob beide für die englische Woche noch nicht wieder zur Verfügung stehen würden. Ben-Hatira hatte nach seiner Zehenverletzung noch Trainingsrückstand. Ndjeng befand sich nach seiner Wadenverletzung ebenfalls erst im Aufbautraining. Doch nun sieht es so aus, als ob beide womöglich schon beim Spiel gegen den FC Bayern am Dienstag wieder mitmischen können.

Das wäre hilfreich für die Berliner, die vor den drei Partien in sieben Tagen ziemlich auf dem letzten Loch pfeifen. Am Sonnabend geht es bekanntlich gegen Borussia Mönchengladbach. Da werden beide vorraussichtlich noch nicht dabei sein. Drei Tage später werden die Bayern im Olympiastadion erwartet. Wiederum drei Tage später muss Hertha auf Schalke ran.

Nicht mit dabei sein wird Sascha Burchert. Der Torwart hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und fällt vorerst aus. Ansonsten war heute wenig los beim Training. Adrian Ramos ist auch noch da. Alles über die Hintergründe zum Wechsel-Poker um den Kolumbianer erfahrt ihr –> hier.

Morgen und am Freitag trainieren die Berliner unter Ausschluss der Öffentlichkeit.