DFB-Strafen: Hertha zahlte in vier Jahren fast eine Viertelmillion Euro wegen der eigenen Fans

(Seb) – Kurz und schmerzlos. Das war die Meldung auf der DFB-Website heute Mittag. 28.000 Euro muss Hertha an den Verband zahlen. Der Verein hat dem Urteil bereits zugestimmt. Damit bestraft das Sportgericht den Klub für das Verhalten seiner Fans. Die konkreten Fälle:

  • exzessives Abbrennen von bengalischen Feuern beim Auswärtsspiel in Braunschweig am 8. Dezember 2013
  • Werfen von Gegenständen auf das Spielfeld bei der Partie in Dortmund am 21. Dezember 2013. Das Spiel musste unterbrochen werden.

Herthafans gelten als Wiederholungstäter

Für Hertha erschwerend hinzu kommt, dass das Sportgericht die Herthafans als Wiederholungstäter einstuft. Seit der Saison 2010/11 bis jetzt fällte die Instanz zwölf Urteile wegen wegen Verfehlungen der Berliner Anhänger aufgrund von Pyrotechnik im Stadion, dem Werfen von Gegenständen in den Innenraum oder dem Betreten des Platzes. Insgesamt musste Hertha seitdem 232.500 Euro Geldstrafe an den Verband zahlen.

Für das beliebte Spiel „Was hätte man mit der Geldstrafe von heute bezahlen können“ gibt es einen Vorschlag des Kollegen @ubremer:

Luhukay hofft auf Ndjeng

Beim Training gab es heute Nachmittag etwas besonderes zu beobachten. Der komplette Kader war auf dem Schenckendorffplatz. Fabian Lustenberger und Tolga Cigerci traten munter gegen den Ball und machten sogar die Hälfte des Trainingsspiels als neutrale Spieler mit. „Alles gut bis jetzt“, sagte Cigerci, als er vom Platz ging. Auch der Kapitän hob den Daumen. Änis Ben-Hatira horchte nach der Einheit etwas in sich hinein, trat vorsichtig auf. Trotz dieser Fortschritte werden wir die drei nicht in der Englischen Woche auf dem Spielfeld sehen.

Anders sieht es dagegen bei Marcel Ndjeng aus. Der Rechtsaußen hat seine Wadenverhärtung überstanden und scheint mit seinem körperlichen Zustand selbst seinen Trainer zu überraschen. Luhukay gab zu, dass ein Einsatz von Ndjeng durchaus möglich wäre. Noch am Sonntag hatte der Niederländer das noch verneint.

Keine spezielle Taktik für die Englische Woche

Einen Rotationsplan für die Woche mit den drei Spielen gegen Borussia Mönchengladbach, FC Bayern München und FC Schalke 04 hat der Trainer allerdings nicht. Aus seiner Sicht sind zu viele unbekannte Variablen dabei.

Neben Ausfällen durch Verletzungen könen auch noch Sperren nach der fünften Gelben Karte hinzukommen. Kandidaten dafür wären: Ronny, Sebastian Langkamp, Hajime Hosogai und Peter Pekarik. Morgen geht es mit zwei Einheiten um 10 Uhr und 15.30 Uhr weiter.