Arbeitsgericht lehnt Antrag von Peer Kluge ab

(ub) – Der Berater von Peer Kluge und Maik Franz hatte sich öffentlich mokiert über das „nicht professionelle Verhalten“ von Hertha BSC. Es ging um die Frage, ob es rechtens ist, dass die Profis Peer Kluge und Maik Franz zum Training der U23 geschickt worden sind.

Das Arbeitsgericht Berlin hat nun eine Entscheidung getroffen. Der Antrag von Peer Kluge auf Teilnahme am Profitraining wurde ohne Anhörung zurückgewiesen. Hier der Wortlaut der Pressemitteilung des Arbeitsgerichtes.

Das Arbeitsgericht Berlin (Kammer 38) hat den Antrag des Fußballprofis Peer Kluge, am Training der Lizenzmannschaft von Hertha BSC teilnehmen zu können, ohne mündliche Verhandlung zurückgewiesen. Hertha BSC hatte Herrn Kluge angewiesen, vorübergehend am Trainings- und Spielbetrieb der 2. Mannschaft teilzunehmen. Mit seinem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung wollte Herr Kluge erreichen, wieder am Profitraining teilnehmen zu können. Der Antrag hatte vor dem Arbeitsgericht keinen Erfolg, weil sich der Spieler arbeitsvertraglich verpflichtet hatte, auch an einem Training der 2. Mannschaft teilzunehmen. Diese vertragliche Bestimmung sei rechtswirksam und für beide Vertragsparteien bindend.

Tja, vielleicht hätte der Berater von Kluge, übrigens ein Jurist, vor Abgabe des Antrages mal in den Arbeitsvertrag seines Klienten schauen sollen.

Noch offen ist, wie die Causa Maik Franz ausgeht. Da hat das Arbeitsgericht verfügt, dass es am Montag, dem 3. März, zu einer Anhörung vor dem Arbeitsgericht kommt.

Update [14.30 Uhr]: Wer morgen Nachmittag vielleicht frei und Sehnsucht hat, könnte mal im Olympiapark vorbeischauen. Dort testet Jos Luhukay erneut, wie Hertha gerade mitteilte:

Hertha BSC bestreitet am Mittwoch, 19.2.14, anstatt der normalen Einheit auf dem Olympiapark-Gelände ein kurzfristig angesetztes Trainingsspiel gegen die TSG Neustrelitz. Anpfiff gegen den Nordost-Regionalligisten ist um 14.30 Uhr auf dem Hanns-Braun-Platz, der Eintritt ist frei.