1:1 in Freiburg, Luhukay erkennt seine Mannschaft kaum wieder

(lov) – Am sechsten Spieltag gab es das erste zweite Saisonremis (danke für Eure Hinweise). Beim SC Freiburg spielte Hertha BSC 1:1 (1:1). Die Tore vor 23.500 Zuschauern erzielten Admir Mehmedi (6.) und Per Skjelbred für die Berliner (38.). Wie es aussieht, werden die Verletzungssorgen größer. John Brooks trug eine extrem schmerzhafte Ellenbogen-Verletzung davon, genaueres wird noch untersucht. Brooks musste nach 20 Minuten Kobiashvili Platz machen.

Hertha hatte 58 Prozent Ballbesitz, erarbeitete sich aber wenig Chancen. Die Defensive stand weitgehend gut. Doch in der Schlussphase hatte Hertha Glück, dass Gelson Fernandes nur den Pfosten traf (89.) und Ginter einen Kopfball aus vier Metern am Berliner Tor vorbeisetzte (90.). Hertha ist mit acht Punkten vor der letzten Partie des Tages Tabellenzehnter, Freiburg (3) bleibt Vorletzter.

Christian Streich, Trainer des SC Freiburg bei Sky:

Wir konnten nicht offensiver spielen, das geht gegen Hertha nicht. Dafür sind sie in der Umschaltbewegung zu gut.

Jos Luhukay bei Sky:

Beim 0:1 dürfen wir nicht so einen einfachen Ballverlust im Aufbau haben. Wir waren heute im Spielaufbau sehr verunsichert. Ich habe mich sehr gewundert. Ich bin froh, dass wir mit einem Punkt nach Hause fahren können. Die Mannschaft war vielleicht mental angeschlagen nach dem 0:1 gegen Stuttgart von der Vorwoche.

Jetzt bitte Eure Meinungen samt fein argumentierter Einzelkritik.