Erster Dämpfer: Hertha gegen gute Wolfsburger ohne Durchschlagskraft

(mey) – Die allerletzte Szene der Partie stand sinnbildlich für die gesamten 90 Minuten zwischen Hertha BSC und dem VfL Wolfsburg. Der eingewechselte Ronny nahm sich trotz des 0:2-Rückstands seiner Mannschaft ein Herz und tankte sich im Strafraum bis zum Tor von Wolfsburgs Schlussmann Diego Beaglio durch. Seinen Schuss aus sechs Metern aber konnte der Schweizer parieren, und auch der Nachschuss von Adrian Ramos konnte Benaglio nicht überwinden.

Auf der Pressekonferenz (Foto: ub)

Hertha hat viel versucht, am Ende aber scheiterte das Team von Jos Luhukay an der Klasse der Wölfe – und, das muss ebenso gesagt werden, an der eigenen Nachlässigkeit in den entscheidenden Momenten. Zudem fehlte heute einfach die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Hertha verliert damit verdient mit 0:2 gegen den VfL.

Tristesse in Wolfsburg. 90 Minuten nach Abpfiff (Foto: ub)

Damit muss Hertha nach tollem Start in die Bundesliga die erste Saisonniederlage hinnehmen. Die Berliner übernachten trotzdem mit sieben Punkten auf Tabellenplatz sechs. Morgen könne Hoffendem mit einem Sieg gegen Stuttgart noch an Hertha vorbei ziehen.

Fabian Lustenberger kommentierte die Partie so:

„Die ersten 40 Minuten waren wir aus meiner Sicht die bessere Mannschaft. Die Gegentore haben uns aus der Bahn geworfen. Ich weiß nicht, ob man den Elfmeter geben muss.“

Diego, der den von Lustenberger angesprochenen Elfmeter gegen John Anthony Brooks herausholte, sagte nach dem Spiel übrigens dies hier:

„Natürlich war das nicht ungeschickt von mir. Brooks kommt etwas zu spät. Das habe ich dann ausgenutzt. Der Schiedsrichter hat gepfiffen und das müssen alle akzeptieren.“