Es kann nur Einen geben: Allagui, Lasogga, Ramos und Wagner kämpfen um den Platz im Sturm

(ub) – Der Countdown läuft. Noch 34 Tage, dann startet Hertha mit einem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt in die Bundesliga. Fünf Wochen dauert die Vorbereitung noch. Das ist einerseits zu früh, um heute seriös sagen zu können, wer am 10. August in der Startelf auflaufen wird. Andrerseits ist mit ersten Testspiel-Einsatz von Pierre-Michel Lasogga (beim 3:0 in Fürstenwalde) das Quartett vollständig, das sich um den (wahrscheinlich) nur einen Platz im Sturm bewirbt: Sami Allagui, Lasogga, Adrian Ramos, Sandro Wagner (alphabetisch aufgelistet).

Luhukay lobt die Einstellung von Wagner

Habe zu dem Thema mit dem Trainer gesprochen und mit Sandro Wagner. Der Text findet sich in der Sonntagsausgabe der Morgenpost – hier. Die BILD hat die Angelegenheit aus Sicht von Lasogga aufgeschrieben – hier.

Mir als Monday-Morning-Manager stellen sich nun mehrere Fragen: Vier Kandidaten für eine Position – ist das eine gute Kaderplanung? Zumal das Quartett vier verschiedene Sturmtypen beinhaltet. Hat Wagner Recht mit seiner Aussage:

„Ich denke, dass uns einige Vereine beneiden um unsere Qualität in der Offensive.“

Oder sind vier Kandidaten einer zu viel? Weil zu vermuten steht, dass einer oder zwei Stürmer nur wenig oder gar nicht zum Einsatz kommen werden: Ist der Frust vorprogrammiert?

Wer sein Ego über das der Mannschaft stellt . . .

Oder ist die Besetzung richtig, weil es diverse Unwägbarkeiten in einem Spieljahr gibt. So hat Hertha die Möglichkeit auf Verletzungen, Formkrisen oder Sperren reagieren. Und was den Frust angeht, muss ein Profi von heute in der Lage sein, sich vernünftig in einen Kader einzufügen. Wer sein Ego über das der Mannschaft stellt, wird es ohnehin schwer, egal, in welchem Verein? Wer bei so vielen Fragen . . .

. . . einen Platz zum Nachdenken benötigt: Habe da einen Vorschlag (gesehen am Scharmützelsee/Foto: ub).

Fand die Aussage von Wagner interessant zum Konkurrenzkampf:

„Mit Adrian und Sami verstehe ich mich gut. Mit Pierre liege ich auf einem Zimmer.“

Das Verhältnis untereinander leide auch nicht, je nach dem, wer spielen darf. Wagner:

„Keiner von uns stellt sich selbst auf. Das ist allein die Entscheidung des Trainers.“

Wie belastbar wird der hier hier skizzierte gute Zusammenhalt sein, wenn die Pflichtspiele kommen?

Um es konkret er zu machen: Wen erwartet Ihr als Stürmer Nr. 1? Und wer wird Schwierigkeiten haben, auf nennenswerte Einsatzzeiten zu kommen?