Gastbeitrag V: Was wäre Hertha ohne Präsident Werner Gegenbauer?

(mey) – Das heutige Blogthema ist ein kontroverses, und es dürfte für reichlich Diskussionsstoff sorgen. Wir machen weiter mit euren Gastbeiträgen. Diesmal schaut @sunny1703 mal von oben auf den Verein. Er fragt, was es bedeuten würde, wenn Präsident Werner Gegenbauer sein Amt abgeben würde. Wie würde der Klub dann aussehen? Wer wäre die Alternative?

Immerhertha sagt „Danke, @sunny1703!“ und macht die Bühne frei:

Als Einleitung möchte ich Euch einen Link zu einem Beitrag des Tagesspiegels über Werner Gegenbauer vom Mai letzten Jahres einstellen, den ich informativ und objektiv fand. http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/herthas-praesident-werner-gegenbauer-nur-verlieren-kann-er-nicht/6678968.html Wie das damals ausgegangen ist , wissen wir. Am Ende muss auch ich als Kritiker der MV zugeben, der Dickschädel, meinetwegen auch die Loyalität des Präsidenten zu Michael Preetz hat sich ausgezahlt. Wir spielen wieder da wo wir hingehören, in der 1. Bundesliga! Mit diesem manchmal sehr unterschätztem Präsidenten, mit Ingo Schiller, dessen Einfluss und Wissen über das was im Verein passiert sehr weitreichend ist, mit Micha Preetz, der nun in der 1.Liga zeigen muss, ob er seine sportlichen Lehren aus den letzten Abstiegen gezogen hat und Jos Luhukay als Trainer mit Konzept, scheint Hertha wirklich gut und damit auch erstligatauglich aufgestellt zu sein. Doch wir wissen auch, eben genau von den beiden Abstiegen, welch ein vermutlicher sportlicher Drahtseilakt bis zum Klassenerhalt auf uns zukommt. Es sei denn, Hertha mutiert zur Frankfurter Eintracht der neuen Saison. Und wenn es dann doch wieder schief geht? Ein Trainer, ein Geschäftsführer Sport, selbst ein Finanzchef sind bei Hertha ersetzbar, doch wie geht Hertha ohne diesen Präsidenten?! Momentan scheint er geradezu unersetzbar, vor allem dann, wenn er auch noch wie vermutet viel Geld in den Verein gesteckt hat. Doch macht WG weiter im Falle eines erneuten Abstiegs?

Wer könnte Gegenbauer ersetzen?

Was ist dann mit seinen Geldern? Vor allem aber, gibt es jemanden, der ihm nachfolgen könnte? Hat er selber da schon jemand im Auge, also egal ob Abstieg oder nicht!? Daher meine Fragen an Euch: Könnt Ihr euch unsere Hertha ohne Werner Gegenbauer vorstellen? Macht er auch im Falle eines erneuten Abstiegs weiter? Wüsstet Ihr jemanden, der ihm nachfolgen könnte? Wäre ein wenig mehr „Opposition“ im Team Gegenbauer vielleicht nicht doch sinnvoll? Und übergeordnet: Wie kann Hertha mehr solcher „1.Liga Menschen“ für wichtige Posten bei Hertha begeistern? Vielleicht habt Ihr, liebe Blogchefs, ja ein ausführliches Interview mit dem Präsidenten geplant. Das könnte ein wenig Aufklärung bringen.

Anmerkung von unserer Seite: Auf der Mitgliederversammlung hat Präsident Werner Gegenbauer kürzlich gesagt, dass es einen dritten Bundesligaaufstieg mit ihm nicht geben wird. Heißt: Steigt Hertha erneut ab, schmeißt er hin.