Live: Das Abschiedsspiel für Alex Alves

(Seb) Viele Grüße aus dem sonnendurchfluteten Jahnsportpark im Prenzlauer Berg. Hier soll 18 Uhr das Abschiedsspiel für den letztes Jahr im Alter von 37 Jahren verstorbenen Alex Alves stattfinden. Eingepasst ist das Spiel, das nicht von Hertha BSC veranstaltet wird, in ein Wochenende, das für Herthafans wie gemalt ist. Zwischen Fanfest heute auf dem Olympiagelände und dem Halbfinalrückspiel der U17 um die Deutsche Meisterschaft morgen (13 Uhr).

20.00 Uhr Während die vielen weißen und schwarzen Ballons im Abendhimmel des Prenzlauer Berges verschwinden, verabschiede ich mich von Euch. Wir lesen uns morgen zum Halbfinale der U17 um 13 Uhr wieder.

19.57 Uhr Erst hat Alves-Tochter Alessandra einen Ballon hochsteigen lassen, dann die Spieler und zum Schluss auch die Jugenspieler vom Rand. Dazu läuft „The Lonely Shepherd“ von James Last.

19.55 Uhr Ailton schießt einfach mal einen Ball ins Publikum, während sich die anderen Spieler am Mittelkreis sammeln und große Luftballons in der Hand halten.

19.50 Uhr Es laufen die letzten Sekunden des Spiels. Rund um das Spielfeld halten Jugendspieler von Fortuna Pankow riesige Netze mit schwarzen und weißen Luftballons, die nach der Partie in die Luft gelassen werden. Zum Schluss darf der Veranstalter selbst aufs Feld und einen geschenkten Elfer zum Endstand von 7:5 verwandeln. Schiri Bernd Heynemann pfeift danach ab.

19.46 Uhr Zwischenzeitlich (84. Minute) hat der KSC das Anschlusstor zum 6:5 geschossen. Etwas skurril mutet an, dass Alves‘ Tochter Alessandra am geöffneten Tor zum Innenraum Autogramme gibt.

19.38 Uhr In der Kurve wird getanzt und gesungen: „Wer nicht hüpft, der ist ein Schalker.“ Eine bessere Überleitung auf das Rückspiel im Halbfinale um die U17-Meisterschaft zwischen Hertha und Schalke morgen um 13 Uhr auf dem Olympiagelände hätte ich mir nicht wünschen können. Das Hinspiel gewannen die Berliner in Gelsenkirchen mit 1:0.

19.35 Uhr Ich fühle mich ganz gut unterhalten. Als Fußball-Ersatz in der Sommerpause ist das Spiel eine willkommene Abwechslung. Auch wenn ich persönlich meine Zweifel am Zweck der Veranstaltung habe. Mir ist einfach nicht klar, warum die möglichen Erlöse an die DFB-Stiftung Egidius Braun gestiftet werden und nicht der Tochter oder der Ex-Frau von Alves direkt zu Gute kommen.

19.29 Uhr 69. Minute: Sejna irrt etwas durch den Strafraum und Scharinge macht seine dritte Bude zum 6:4.

19.25 Uhr Das ist wirklich wie früher. Einmal in Fahrt ist Ailton nicht zu stoppen. Der Brasilianer sprintet wie in Bestzeiten am KSC-Verteidiger vorbei und macht das 6:3 in der 65. Minute.

19.22 Uhr Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Erst schießt Scharinger für den KSC das 4:3, dann trifft Patrick Ebert in der 62. Minute aus 25 Metern zum 5:3 für das Alves-Team.

19.21 Uhr Ailton tanzt sich durch den Strafraum, Reitmaier liegt mehrfach schon am Boden. Am Ende vergisst der eigenwillige Brasilianer aber den Torschuss. Nun ja.

19.18 Uhr Sagte ich vorhin, dass das Publikums entertainwillig ist? Das wird spätestens jetzt deutlich. Durch das eher spärlich besetzte Rund schwappt die Laola. Wir machen am Mittwoch im Finale des Berliner Pokals mal die Gegenprobe auf die Stimmung

19.16 Uhr Es läuft die 57. Minute und Alex-Alves-Sprechchöre schwapenn durch das Stadion.

19.14 Uhr Während ich gerade hartnäckig geprüft habe, ob Brian Roy wirklich da ist und mir das von den Kollegen rechts und links bestätigen lassen habe, schießt der KSC das 4:2. Sorry, dass habe ich nicht gesehen.

19.08 Uhr Jauchzen, frohlocken. Wer ist am Ball? Natürlich Marko Pantelic. Er tanzt den KSC-Abwehrspieler links im Strafraum aus, geht nach links, geht nach rechts, geht nach links und macht dann zwei Schritte nach rechts und schlenzt den Ball ins linke Eck. Die Kugel klatscht genau an den Innenpfosten und zappelt im Netz. 4:1 für das Alves-Team in der 48. Minute.

19.04 Uhr Jetzt kommen die beiden Mannschaften wieder zurück auf den Platz. Alves-Tochter Alessandra macht es hier richtig Spaß. Sie lässt sich mit Spielern fotografieren.

19.02 Uhr Wir haben wie gesagt keine Liste der Spieler bekommen, die tatsächlich hier sind. Hier meine mit Kollegen abgeglichene Variante für das Alves-Team:

Tor: Marco Sejna, Lutz Pfannenstiel

Feldspieler: Michael Hartmann, Stefan Beinlich, Patrick Ebert, Marko Pantelic, Christian Fährmann, Ailton, Roberto Pinto, Andreas Schmidt, Christian Müller, Dick van Burik, Brian Roy, Sixten Veit

18.59 Uhr Die Halbzeit-Show wird von Samba-Tänzerinnen bestritten. Wer es mag…

18.55 Uhr Hier ist gerade Halbzeit. Das Pausenspiel gefällt mir bisher am besten. Es wurden Bälle ins Publikum geschossen und wer die Kugel gefangen hat, darf versuchen, Alves‘ Tor des Jahres zu kopieren. Der beste Versuch kratzte an der Linie des Fünfmeter-Raums, während der kürzeste Ball kaum weiter als zehn Meter kam.

18.46 Uhr Reitmaier fliegt immer wieder durch den Strafraum. Ich schaue jetzt mal kurz im Netz, ob der Keeper noch aktiv ist – Und tatsächlich, er steht beim Hamburger Oberligisten SV Halstenbek-Rellingen im Tor. Und das mit 49 Jahren.

18.44 Uhr Endlich mal ein Lebenszeichen der KSC-Allstars, die durch Rainer Scharinger das 3:1 in der 36. Minute markieren.

18.38 Uhr 3:0 in der 32. Minute durch Piotr Reiss, der den Keeper einfach aussteigen lässt und den Ball ins leere Tor schiebt.

18.35 Uhr Patrick Ebert geht nach 25 Minuten vom Platz, dafür kommt Piotr Reiss, der gerade seine Karriere in Polen bei Lech Posen beendet hat.

18.34 Uhr Das ist ganz eindeutig ein Spiel nur auf ein Tor. – Kaum schreibe ich das, zieht ein Karlsruher ab. Der Ball geht knapp über die Latte.

18.30 Uhr Sonnencreme fehlt noch. Der Stern strahlt mit voller Energie ins Stadion. Ich schaue gerade etwas ins Licht, als Pantelic den Ball wieder am KSC-Keeper vorbeilegt. Allerdings hoppelt das Leder auch knapp am rechten vorbei ins Aus.

18.28 Uhr Er kann es noch. Ailton sprintet in seiner unnachahmlichen Art los und schiebt links an Reitmaier vorbei. Es steht 2:0 nach 20 Minuten.

18.27 Uhr Gerade teilt Hertha auf der eigenen Website die genaue Zahl der Besucher des Fanfestes mit: 7000. Das ist wirklich ordentlich

18.24 Uhr 1:0 für das Alves-Team durch Marko Pantelic in der 1. Minute. Die Zuschauer heben zum Gesang „Marko Pantelic oho!“ an.

18.20 Uhr Reitmaier hat sich heute etwas vorgenommen. Pantelic zieht einfach mal aus 20 Metern ab, doch der Keeper taucht in die linke untere Ecke ab und faustet den Ball zur Seite. Ailton schießt den Abpraller in den Abendhimmel.

18.12 Uhr Die KSC-Allstars bewegen sich wie es sich für eine Traditionsmannschaft gehört. Die Aktionen sind nicht so flüssig, wie ich es sonst bei Profispielen gewöhnt bin. Einzige Ausnahme ist Karim Benyamina mit der Nummer 9. Der Ex-Unioner besitzt bei Karlsruhe noch einen Vertrag bis 2014.

18.11 Uhr Das Publikum ist heute begeisterungswillig. Ein Raunen und Johlen geht durch die Reihen als Pantelic an den Ball kommt. Feiner Doppelpass mit dem etwas beleibten Ailton, doch der Serbe verzieht den Ball gegen Claus Reitmaier im Tor.

18.09 Uhr Alves‘ Tochter Alessandra durfte die ersten Sekunden auf dem Platz stehen, wurde aber gleich gegen Marko Pantelic ausgewechselt.

18.08 Uhr Anpfiff. Anstoß hat das Alves-Team.

18.06 Uhr Gerade wurde Alves durch eine Schweigeminute geehrt.

18.01 Uhr Jetzt kommen die Spieler auf den Platz. Durch den künstlichen Nebel vor dem Kabineneingang laufen zuerst die KSC-Allstars. Beide Mannschaft tragen ein Transparent: „Alex Alves – Berlin hat Dich nicht vergessen! … und Karlsruhe hat Berlin nicht vergessen!“

17.57 Uhr Ein kleiner Randfakt: Die Balljungen werden von der B- und C-Jugend von Fortuna Pankow gestellt.

17.52 Uhr Marko Pantelic und Ailton geben vor Anpfiff Interviews auf der Tartanbahn. Klar, dass auch die Reporter, die schon damals über Hertha berichteten, jetzt ein kleines Wiedersehen mit dem Serben feiern.

17.49 Uhr Ich hoffe, ihr seht es mir nach, wenn ich während der Partie nicht immer alle Spieler richtig zuordnen kann. Ich habe keine vollständige Aufstellung der Mannschaften bekommen und so manch einer auf Seiten der KSC-Allstars entspricht nicht mehr dem Paninibild seiner Profizeit. Jens Nowotny habe ich natürlich erkannt.

17.45 Uhr Hier als Bildbeweis eine Panorama-Ansicht des Stadions:

17.41 Uhr Es ist gut 20 Minuten vor Anpfiff und ich schaue in das weite Runde des Jahnsportparks und sehe vor allem bunte Sitze. Gemessen an dem Bohei im Vorfeld ist der Zuspruch eher mau. Natürlich verteilt sich das gerade im Stadion, aber ich schätze, dass gut 2000 Zuschauer hier sind.

17.38 Uhr Ingo Schiller hat heute morgen nicht nur das Fanfest eröffnet, sondern auch noch einmal deutlich gemacht, dass er ein Herz für Hertha hat. Extra für Euch Immerhertha-Leser das Bild (Foto: Seb) des Finanzgeschäftsführers:

17.35 Uhr Unter riesigem Jubel betritt Marko Pantelic den Rasen zum Aufwärmen. Natürlich mehrere Minuten später als alle Mitspieler

17.33 Uhr Wir waren heute schon auf dem Fanfest. Dort hat Finanz-Chef Ingo Schiller den genauen Zeitplan für das Fanhaus am Olympiastadion verkündet. Details gibt es auf morgenpost.de.