LIVE-Ticker Hertha ist zurück in Liga eins. Lasogga schießt das entscheidende 1:0

(mey) –Der große Tag ist gekommen. Eine lange Saison für Hertha BSC könnte heute ihre „Krönung“ finden, wie Herthas Cheftrainer Jos Luhukay es ausdrückt. Die Berliner sind wild entschlossen, mit einem Heimsieg heute gegen den Tabellenvorletzten SV Sandhausen (13.30 Uhr) die vorzeitige Rückkehr in die Bundesliga einzutüten.

Bis zum Anpfiff erfahrt ihr bei Immerhertha die letzten Infos vor dem Entscheidungsspiel. Danach verwandelt sich eurer Blog auf wundersame Weise in einen Live-Ticker mit alle Ereignisse und Emotionen des Spiels. Zuvor aber etwas Grundsätzliches:

Der Soundtrack der Saison

Lange haben wir überlegt, welcher Song für uns der Soundtrack dieser Hertha-Saison ist. Wir haben uns letztlich für einen Song entschieden, der sich nicht nur auf ein erfolgsversprechenes Ritual unsererseits bezieht, sondern gleichermaßen auf den fast reibungslosen Verlaufen der aktuellen Spielzeit. In ihm steckt viel Luhukay und die Hoffnung von viele von euch, dass der Hertha-Motor in der Bundesliga nicht wieder zu stottern beginnt. Trommelwirbel…..Hier nun der offizielle Immerhertha-Soundtrack der Saison:


10.10 Uhr Kollege @ub und ich haben vor dem großen Spiel heute ein umfangreiches Interview mit Jos Luhukay geführt. Darin blickt der Niederländer nicht nur auf den Verlauf der aktuellen Spielzeit zurück und erklärt die Gründe für den Erfolg. Er schaut vor allem auch nach vorn auf die kommende Bundesliga-Saison und sagt über seine eigene Zunft:

„Ich habe mich im Sommer für Hertha entschieden, und ich bin nicht nur für ein oder zwei Jahre gekommen. Ich sehe mich als Teil des Erfolgs. Ich möchte den Verein weiterentwickeln und der Mannschaft ein Gesicht geben. Das ist uns in diesem Jahr gelungen. Aber Ziel muss es sein, das auch in der Bundesliga zu schaffen. Denn darum geht es. Diese Saison ist bisher schön gewesen. Aber eigentlich fängt es im Sommer erst so richtig an.“

Zur Einstimmung auf die Partie um den Aufstieg findet ihr das komplette Interview mit Herthas Trainer –>hier.

10.30 Uhr Keep on running galt heute übrigens wie immer am Matchday auch für mich. Gegen kurz vor 8 Uhr joggte ich heute Morgen also durch den Mauerpark. Von der ganz großen Hertha-Euphorie war noch nicht so viel zu spüren. Liegt zum einen am Kiez (diese ganzen Zugezogenen ;)). Zum anderen wohl auch an der Uhrzeit. Nehmen wir es sportlich: Es war die Ruhe vor dem Sturm. Unter der Woche hatte ich die Gelegenheit, mit Herthas Abwehrchef Fabian Lustenberger zu sprechen, auch so ein Dauerläufer der Saison. Er sagte:

„Wir haben lange hart dafür gearbeitet. Jetzt wollen wir den Sack auch zumachen. Zu Hause aufzusteigen wäre ein Bonus für uns. Wichtig ist aber, dass wir es so früh schaffen. Wenn man jede Woche Topleistung abliefern muss, ist langsam auch die Müdigkeit da. Deshalb wollen wir den Deckel jetzt unbedingt draufmachen.“

10.45 Uhr Es könnte heute ja ein Wahnsinnstag für Berlin werden. Neben der großen Chance für die Herthaner, vor eigenem Publikum aufzusteigen, können die Eisbären heute im Duell gegen die Kölner Haie (14.30 Uhr) den DEL-Titel gewinnen. Und zwar ebenfalls vor den eigenen Fans. Gelingt beides, dürfte Berlin heute Nachmittag und Abend im Ausnahmezustand sein. Ich gehe mal von einem Autokorso auf dem Ku’damm aus wie vor zwei Jahren, als Hertha den Aufstieg schaffte.

Zur Erinnerung: So lief das Hinspiel gegen Sandhausen –> hier.

11.20 Uhr Kollege @seb und ich brechen gleich zum Olympiastadion auf und treffen dort auf Blogpappi @ub. Unter der Woche hat man bei Hertha immer wieder betont, dass keine große Party geplant für den Fall geplant ist, dass den Blau-Weißen heute im Olympiastadion tatsächlich ein Sieg und damit der Aufstieg gelingen sollte. Ganz so wird es ja nicht sein. Zwar wird es kein Feuerwerk geben, aber Spieler und Trainerteam werden es gemeinsam mit den Fans in der Ostkurve krachen lassen. So viel steht fest. Am Abend treffen sich die Profis dann gemeinsam zu einem Essen mit ihren Partnerinnen. Könnte mir gut vorstellen, dass dann die zwei Tage danach trainingsfrei ist.

Marcel Ndjeng, der ja weiß, wie sich ein Aufstieg anfühlt, sagte mir dazu:

„Jeder soll dieses Erlebnis auf seine Weise genießen. Wenn einer meint, er müsse danach zwei Tage nicht schlafen, ist das total ok.“

Stichwort: Saison-Soundtrack. Manager Michael Preetz hat vor geraumer Zeit gesagt, dass der Aufstieg eben kein Sprint ist, sondern ein Marathon. Heute kann Hertha den Zieleinlauf schaffen.

Wir melden uns gleich wieder aus dem Stadion.

12.00 Uhr Im Auto läuft „Hertha und Schulle“ Von wegen keine Euphorie in der Stadt. Mächtig viele Autos mit Hertha-Fahnen unterwegs

12.40 Uhr Das weite Rund des Olympiastadions ist noch ziemlich leer. Die Ostkurve, wie soll es anders sein, ist trotzdem schon zahlreich vertreten. Ein Hinweis an euch: Unser Social-Media-Experte Christian Mutter ist ebenfalls für euch unterwegs. Er twittert nicht nur Eindrücke aus dem Stadion. Dazu wird es kleine 6-Sekunden-Filmchen geben. Wo –>hier.

DIE AUFSTELLUNG

12.45 Uhr Herthas erste Elf gegen den SV Sandhausen sieht so aus:

———————–Kraft—————————

Ndjeng———-Franz–Brooks—–Kobiashvili

—————Kluge (K)——Lustenberger———

Allagui————–Ronny——————-Schulz

———————-Ramos————————–

Der SV Sandhausen beginnt mit folgendem Personal: Langer, Schulz, Schauerte, Fießer, Pischorn, Falkenberg, Olajengbesi, Mäkelä, Yun, Beichler.

Bei seiner Rückkehr ins Olympiastadion steht Daniel Beichler in der Anfangsaufstellung des SV Sandhausen. Es st sein Startelfdebüt für den SVS. Der Österreicher ist noch bis Saisonende an den SVS ausgeliehen und hatte unter der Woche angekündigt, Hertha die Aufstiegsparty „versauen“ zu wollen. Mal sehen, ob er Taten folgen lässt.

12.47 Uhr Auf beiden Seiten sind nun die Torhüter für die Erwärmung aufs Feld gekommen. Eine klitzekleine Grupe Sandhausen-Fans mavht es sich im Gästeblock gemütlich.

12.56 Uhr Eine Statistik die den Hertha-Fans Mut machen dürfte: Bei der heutigen Partie empfängt das heimstärkste Team (Hertha) das auswärtsschwächste (Sandhausen). Während Hertha in 14 Partien vor eigenem Publikum zehn Mal gewinnen konnte und vier Mal unentschieden spielte (nur 9 Gegentore), konnte Sandhausen in 15 Begegnungen auf fremdem Platz erst ein einziges Mal gewinnen. Zehn Niederlagen musste das Team bereits auswärts hin nehmen (schon 37 Gegentore).

12.57 Uhr Herthas Spieler betreten den Platz und plötzlich erwacht das Olympiastadion. Hertha hat neue Erwärmungsshirts an. Darauf weist das Team auf die Aktion „Spendet Becher, rette Leben“ hin. Ein Video zu der Aktion gibt es –> hier.

13.18 Uhr Langsam füllt sich das Olympiastadion. Die Herthaspieler schießen sich warm. Übrigens: Drei Blau-Weiße stehen bei vier Gelben Karten und wären gegen St. Pauli in der kommenden Woche gesperrt, sollte heute eine weitere dazu kommen (Ronny, Ndjeng und Wagner. Letzterer falls er eingewechselt wird).

13.20 Uhr Noch zehn Minuten bis zum Anpfiff. Für mich hat die Hereinnahme von Franz für Morales zwei Gründe: 1. kleine Belohnung für Franz, der sich trotz seines wenig zufriedenstellenden Daseins als Bankdrücker immer korrekt verhalten hat. 2. Luhukay hat angekündigt, offensiv agieren zu wollen. Lustenberger ist auf der Sechs der offensivere Spieler im Vergleich zu Morales.

13.26 Uhr Die Mannschaften kommen. Blau-weiße Schaals wirbeln herum. Wahnsinn. Im Gästeblock haben sich nunmehr kanpp 50 SVS-Fans eingefunden.

Lustenberger verlängert bis 2017

13.27 Uhr Überraschung bei Hertha: Auf der Leinwand wird ein Film mit Fabian Lustenberger gezeigt. Darin gibt der Schweizer die Verlängerung seines Vertrags bis 2017 bekannt!!! Lustenberger sagt: „Berlin, geile Stadt, geiles Stadion, geiler Verein. Deshalb habe ich meinen Vertrag bis 2017 verlängert.“ Das Stadion jubelt. Manager Michael Preetz scheint gefallen daran gefunden zu haben, derartige Nachrichten zu allererst den Fans im Stadion mitzuteilen. Das hatte er schon bei Ronny so gehandhabt.

LIVE-TICKER

Anpfiff.

1. Minute Auf geht’s. Noch 90 Minuten bis zum Aufstieg. Die Ostkurve singt: „Zweite Liga, nie mehr, nie mehr, nie mehr.“

3. Minute Schöner Bock von Brooks. Der Abwehrspieler spielt einen Pass direkt zum Gegner. Ein Sandhäuser kommt zu Fall. Freistoß. Im 16er kommt Daniel Schulz zu Kopfball. Kein Problem für Kraft.

4. Minute Sandhausen ist nicht gekommen, um hier artig die Punkte abzuliefern. Das Team von Trainer Hans-Jürgen Boysen ist bissig.

5. Minute Erste Chance für Hertha. Schulz setzt sich über links durch, legt zurück auf Ramos, doch der Kolumbianer tritt am Ball vorbei. Das Stadion aber wird laut.

6. Minute Sandhausen scheint mit einer 5er-Abwehrkette zu spielen. Das Motto heißt: Hinten zumauern, vorn hilft vielleicht der Ösi

8. Minute Erste Ecke für Hertha, aber Schulz’s Schuss wird abgeblockt. Ronny verliert danach die Kugel.

12. Minute Sandhausen steht tief. Hertha sucht nach dem Schlüssel. Schöner Pass von Ronny auf Ramos. Aber abgeblockt.

13. Minute Erste Chance für Sandhausen. Ronny verliert das Leder gegen drei Mann. Schneller Konter über Beichler, doch der Schuss des Österreichers ist zu lasch und geht weit daneben.

15 Minute Sandhausen macht das hier gut. Sie verschieben schnell auf den ballführenden Gegenspieler und machen die Raume eng. Hertha tut sich noch schwer.

17. Minute UHHHH. Gute Chance von Sandhausen. Schauerte setzt sich gegen Ndjeng durch und zieht aufs lange Ecke. Der Ball aber geht aus 20 Meter drüber.

19. Minute Ronny sucht noch seine Form. Das war schon der dritte Fehlpass des Brasilianers. Eben musste sich Ronny kurz hinhocken. Ist er angeschlagen? Co-Trainer Markus Gellhaus spricht schon mal mit dem möglichen Ersatz Wagner. Aber vorerst geht es für Ronny weiter.

23. Minute Die Ostkurve skandiert: „Auf geht’s Hertha, kämpfen und siegen.“ Bei den Blau-Weißen ist noch zu wenig Schwung drin.

24. Minute Wagner macht sich für seine Einwechslung bereit.

25. Minute Hertha wechselt. Luhukay will ein Zeichen setzen und reagiert auf die defensive Einstellung des Gegners. Brooks muss runter. Wagner kommt. Hertha nun mit einer Dreier-Kette in der Abwehr und zwei Stürmern. Wagner fügt sich gleich mal mit einem Fehlpass ein.

27. Minute Riesenchance für Hertha. Allagui setzt sich im 5er per kopf durch, der Ball fällt ihm vor die Füße, doch der 26-Jährige scheitert an Langer.

31. Minte Es braucht hier einen Dosenöffner. Ramos hat sich bisher in diesr Saison ja als ein guten gezeigt. In der Rückwärtsbewegung lässt sich jetzt Lustenberger in die Abwehrreihe fallen und Hertha stellt dann wieder auf eine Viererkette um.

33. Minute Ndjeng kommt im 16er zu Fall. Schiedsrichter Leicher lässt jedoch weiterlaufen. Richtige Entscheidung.

35. Minute Luhukay steht. Sieht man selten. Der Niederländer ist nicht zufrieden mit seiner Mannschaft. Ecke für Sandhausen. Beicheler rangelt mit Ramos. Pfiffe von der Ostkurve. Lustenberger klärt den Eckball per Kopf.

37. Minute Franz wird von Schauerte zu Fall gebracht. Passt dem Hertha-Verteidiger gar nicht und das sagt er ihm auch.

39. Minute Braunschweig führt gegen Aue mit 1:0. Damit zieht die Eintracht vorerst mit Hertha punktgleich.

40. Minute Große Chance für Hertha. Kluge steckt den Ball auf Ramos durch, , doch Langer pariert. Eckball.

41. Minute Nächste Chance durch Wagner. Der Angreifer köpft den Eckball von Ndjeng direkt auf Langer. Hertha kommt. Die Berliner haben 66 Prozent Ballbesitz.

44. Minute Allagui holt die nächste Ecke raus. Bringt nichts ein.

45. Minute Leicher pfeifft zu Pause. Es gibt sogar Pfiffe von den Fans.

HALBZEIT

Halbzeit-Fazit: Hertha tut sich schwer. Es wirkt, als spüre das Team die große Erwartung, heute aufsteigen zu müssen. Luhukay hat früh erkannt, was Sandhausen hier vor hat. Nämlich nur verteidigen. Der Trainer reagierte früh, nahm Brooks runter und brachte mit Wagner einen zweiten Stürmer. Das tat dem Spiel der Herthaner gut. Dennoch fällt ihnen bisher nicht viel ein. Die ganz großen Chancen konnte sich Hertha bisher noch nicht herausspielen. Ich bin gespannt, ob die Mannschaft die Nervosität im zweiten Durchgang ablegen kann. Sonst wird es heute nichts mit der großen Aufstiegssause. Gleich geht es weiter.

Anpfiff zweite Halbzeit

46. Minute Die Ostkurve hüpft. Ramos setzt sich über rechts durch. Doch der Ball wird wieder abgeblockt.

47. Minute Kluge liegt mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden. Änis Ben-Hatira läuft sich schon mal warm. Kluge kommt nach kurzer Behandlung zurück aufs Feld.

49. Minute Hertha spielt jetzt auf die Ostkurve zu. Franz kocht Beichler im Laufduell ab. Hertha scheint mit etwas meghr Mut aus der Kabine gekommen zu sein.

51. Minute ÄBH macht sich bereit für die Einwechslung. Ich denke, erv wird für Schulz kommen. Hertha braucht jetzt mehr Idee. Mal sehen, ob sein Tor am vergangenen Spieltag ihn beflügelt hat.

52. Minute Hertha wechselt zum zweiten Mal. Kobiashvili geht runten, Ben-Hatira kommt. Für Kobi rückt Schulz eine Position nach hinten. Luhukay will jetzt volle Offensive.

53. Minute Gelb für Sandhausens Mäkela. Franz durfte Bekanntschaft mit seinem Ellenbogen machen. Das tat weh.

56. Minute Die Ostkurve skandiert erneut: „Zweite Liga, nie mehr, nie mehr.“ Damit sich Hertha schon heute aus dem deutschen Unterhaus verabschieden kann, muss noch etwas kommen von den Berlinern.

57. Minute Sandhausen wechselt. Mäkelä geht, Nicky Adler kommt.

62. Minute Freistoß für Hertha. Sandhausen muss nun häufiger foulen. Der Freistoß von Ronny kommt zu Ramos, doch dessen Kopfball geht vorbei.

64. Minute Ronny holt eine Ecke raus und feuert die Ostkurve an. Die reagiert mit Gesängen und Jubel. Die Ecke aber bringt nichts ein.

65. Minute Beichler haut Ndjeng 25 Meter vor dem eigenen Tor um. Gelb für ihn und Freistoß. Eine Aufgabe für Ronny. Der Brasilianer läuft an und verpasst das Tor nur knapp.

66. Minute Wechsel bei Sandhausen. Beichler geht. Bacha kommt. Beichlers Auftritt war keine Bewerbung für höhere Aufgaben bei Hertha.

69. Minute Lasogga macht sich bereit für die Einwechslung.

70. Minute Gefährlicher Konter durch Sandhausen, den Franz und Ndjeng gemeinsam stoppen können. Ndjeng hat schlechte Laune und meckert mit seinen Kollegen.

71. Minute Wechsel bei Hertha. Wagner muss schon wieder runter. Lasogga kommt. Das ist bitter für Wagner, der erst in der ersten Habzeit eingewechselt wurde. Ohne mit jemandem abzuklatschen setzt sich der 25-Jährige auf die Bank. Wie hat man das früher immer genannt? Höchststrafe. Dabei fiel Wagner nicht negativ auf. Aber eben auch nicht allzu positiv.

74. Minute Seltsame Stimmung im Stadion. Es wird zunehmend ruhiger. Als ob die Fans ahnen würden, dass es hier heute nichts mehr zu feiern geben wird.

75. Minute Chance für Lasogga. Schulz setzt sich über links durch, doch Lasogga ist zu überrascht über die Flanke und bekommt den Kopf nicht mehr richtig hinter den Ball.

78. Minute Lasogga setzt sich schön über die rechte Seite durch, doch anstatt Ramos den Ball für den völlig freistehenden Kluge durchlässt, vertendelt de Kolumbianer den Ball. Kluge ist bedient. Braunschweig muss derweil den Ausgleich hinnehmen.

80. Minute Lasoggas Hereinnahme fruchtet. Der 21-Jährige ist sehr präsent. Bisher aber noch glücklos.

81. Minute Es ist wie beim Handball. Hertha spielt nur noch auf das Sandhausen-Tor. Der SVS steht um den 16er rum.

82. Minute Chance für Hertha. Lasogga legt kurz ab auf ÄBH, dessen Schuss pariert Langer aber gut. Schade.

Noch mal Lasogga. Der Stürmer rutscht knapp an einer Hereingabe vorbei. Hertha drückt jetzt richtig.

83. Minute Sandhausen wechselt zum letzten Mal. Yun geht Wooten kommt.

85. Minute TOR FÜR HERTHA. Ramos köpft eine Flanke an die Latte, da steht….na wer wohl? Lasogga und drückt das Leder über die Linie. Das Stadion tobt!!!!

87. Minute Und wieder „NIE MEHR. ZWEITE LIGA. NIE MEHR. NIE MEHR.“

88. Minute Sandhausen kommt noch einmal. 52.135 Zuschauer sehen jetzt ein packendes Duell. Hertha will das 1:0 über die Zeit bringen. Das Stadion steht. Wahnsinn!

89. Minute Riesenchance für Hertha. Allagui kommt im 16er an den Ball, doch Langer ist wieder da und pariert. Guter Keeper.

90. Minute Freistoß Ronny, ÄBHs Kopfball geht daneben.

Laolo durch die Ostkurve. Kraft pariert Sandhausens letztes Aufbäumen.

Kurze Schrecksekunde für Hertha. Ronny luchst einem Sandhäuser im Strafraum den Ball ab, der kommt zu fall und krümmt sich. Schiedsrichter Leicher sagt: KEIN ELFMETER. Puh.

Leicher pfeift ab!

ABPFIFF

HERTHA BSC ist zurück in der Bundesliga!!!

Die großen Emotionen sehe ich bei Hertha gerade noch nicht. Die Spieler bekommen die obligatorischen Aufstiegsshirts. Der verletzte Kapitän Peter Niemeyer ist in Trainingshose aufs Feld gelaufen.

Nebenbei: Braunschweig kommt gegen Aue nicht über ein 1:1 hinaus. Damit liegt Hertha nun vier Punkte vor der Eintracht. Das nächste Ziel, die Liga-Meisterschaft, rückt näher.

Frank Zanders „NUR NACH HAUSE“ wird gespielt. Das Stadion singt mit. Gänsehaut. Wie können die Spieler nur so cool bleiben. Vielleicht sind sie zu erschöpft von dem Spiel. Zitterpartie ist vielleicht zu viel gesagt. Aber das dürfte bei den meistens von euch Nerven gekostet haben. Oder?

Glückwunsch von den alten Kollegen

Ronny und Ramos haben ihre Kinder an der Hand. Ramos Tochter bekommt von Lustenberger eine Aufstiegsshirt übergezogen.

Die Herthaner machen sich auf zu einer Ehrenrunde. Großer Applaus von den Rängen. Über die Leinwand werden Glückwünsche von Ex-Herthanern eingespielt: Drobny, Marx, Raffael und Rukavytsya. Starke Geste.

Die Herthaner halten sich an den Händen und jubeln mit den Fans auf der Graden. Gleich ist die Ostkurve dran. Was geht in so einem Moment durch den Kopf eines Profis? Vor über 300 Tagen abgestiegen. Jetzt ist die Schmach getilgt und das Publikum dankt es den Spielern mit tosendem Applaus.

Im Bier baden

Thomas Kraft beginnt mit er obligatorischen Bierdusche!!! Niemeyer ist fällig. Siegtorschütze Lasogga ebenso. Ronny kann sich vorerst noch retten. Lustenberg und Wagner nehmen sich Schulz vor. Wer holt sich den Trainer?

Kraft lässt die Fans teilhaben. Ein ganzer Krug geht in die Ostkurve.

Ronny rennt wie ein Häschen vor de Kollegen davon. Das dürfte sein schnellster Sprint an diesem Tag gewesen sein Morales schafft es dann doch. Ronny geht baden. Die Ostkruve gröhlt.

Luhukay und Preetz stehen noch beim Fernsehen. Die Fans fordern: „Luhukay, Luhukay, Luhukay. Wir wolln den Trainer sehen!!!“ Na kommt schon, Trainer!

Preetz und Luhukay gucken sich das Treiben aus der Ferne an. Die Rufe werden lauter. Jetzt kommt Luhukay.

So laut wie jetzt war es noch nicht. Niemeyer begießt den Trainer mit Bier. Luhukay stimmt zum Gesang an: „NIE MEHR, ZWEITE LIGA. NIE MEHR. NIE MEHR.“ Das Stadion singt mit.

Auf der Gegenseite laufen die Sandhäuser einsam aus.

Jetzt wird die Uffta getanzt.

Stay tuned!