Mit wem holt Hertha die letzten Punkte für den Aufstieg? Beichler will die Berliner ärgern

(mey) –Allzu viele Fragen sind nicht mehr offen. Hertha kann am Sonntag das Kapitel Zweite Liga beenden, wenn die Berliner im Heimspiel gegen Sandhausen gewinnen. Wisst ihr alles. Ist ja klar. Noch nicht geklärt ist das Personal, mit dem Cheftrainer Jos Luhukay gegen die Sandhäuser die letzten Punkte für den Aufstieg einfahren will.

Fest steht bereits: „Lasogga und Wagner werden im Kader sein, aber nicht in der Startelf stehen“, sagte Luhukay heute bei der Pressekonferenz. Beide musste am Mittwoch ja bei der U23 gegen Rathenow aushelfen. Damit steht auch fest, dass der Niederländer mit seiner bevorzugten Angriffsformation aus Adrian Ramos und Ronny beginnen will.

Luhukay setzt auf die Offensive

Doch wie sieht es dahinter aus? Luhukay gab heute einen kleinen Einblick in seine Überlegungen. Auf die Frage nach der Aufstellung sagte er:

„Wir haben ein Heimspiel. Wir werden die Partie daher ganz offensiv angehen.“

Das heißt für mich: Hinten rechts wird Marcel Ndjeng den Vorzug vor Christoph Janker erhalten. Vor ihm wird Sami Allagui spielen. Auf links rechne ich mit Levan Kobiashvili und davor, das ist die wohl schwierigste Entscheidung, mit Änis Ben-Hatira. Luhukay hat im Training unter der Woche eben jenes Pärchen zusammengestellt. Dass Alfredo Morales erneut Kapitän Peter Niemeyer auf der Sechs ersetzen wird, steht für mich fest. Und so könnte die Mannschaft demnach aussehen:

—————————-Kraft——————————-

Ndjeng——-Lustenberger——Brooks——Kobiashvili

——————–Morales—–Kluge————————

Allagui—————– Ronny——————Ben-Hatira

—————————Ramos—————————–

Habt ihr Einwände? Wen würdet ihr aufstellen?

Zudem gab es heute eine gute Nachricht für Hertha: Rechtsverteidiger Peter Pekarik stand heute erstmals nach seinem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel wieder auf dem Platz.

Beichler kehrt mit Sandhausen zurück

Auf Herthas Homepage findet ihr ein Interview mit Daniel Beichler, der in der Winterpause nach Sandhausen ausgeliehen wurde. Darin sagt der Österreicher:

„Es ist kein normales Spiel für mich, denn der Verein Hertha BSC stellt immer noch meinen Arbeitgeber dar. Ich hoffe aber trotzdem, dass die Begegnung ein tolles Spiel wird und wir am Ende als Sieger den Platz verlassen.“

Das gesamte Interview mit Beichler, dessen Vertrag bei Hertha noch bis 2014 läuft, findet ihr –> hier.

Das bringt mich zu der Frage, ob Beichler eurer Meinung nach eine Rolle bei Hertha in der Bundesliga spielen kann? Und, kann sich überhaupt einer der verliehenen Spieler (neben Beichler noch Perdedaj und Djuricin) Hoffnung auf Einsatzzeit in der kommenden Saison machen?

Morgen trainiert Hertha noch einmal unter Ausschluss der Öffentlichkeit, bevor am Sonntag der Aufstieg gefeiert werden soll.

PS: Das Benefizspiel für den am 21. März 2013 beim Hubschrauberabsturz auf dem Maifeld verstorbenen Piloten ist terminiert. Die Partie zwischen Hertha und einer Auswahl der Bundespolizei zugunsten der Bundespolizei-Stiftung findet am 7. Mai um 18 Uhr in Bernau statt. Der Eintritt kostet zwischen fünf und zehn Euro.