Ronny redet, Ndjeng rennt, Pekarik pausiert

(seb) – Tag eins nach dem überzeugendem 3:0 gegen Braunschweig und der Vertragsverlängerung von Ronny. Jos Luhukay gönnte dem Team eine kleine Verschnaufpause und setzte das Training für 15 Uhr an. Die einzige Möglichkeit in dieser Woche für die Fans, der Hertha-Spieler bei den Übungen zu sehen. Da am Freitag schon wieder die Auswärtspartie beim FC Ingolstadt auf dem Plan steht, sind ab morgen die Einheiten wieder nichtöffentlich.

Doch wer pünktlich um drei Uhr bei angenehmen sechs Grad am Schenckendorff-Platz stand, sah außer einem grünen Rasen und der Herthabank in der Mitte – erst einmal gar nichts. 20 Minuten lang hielt der Coach in der Kabine eine Ansprache an die gesamte Mannschaft. Erst danach kamen die Reservisten auf den Platz. Die Spieler, die gestern gegen Braunschweig spielten strampelten sich 20 Minuten auf den Fahrrädern in der Kabine die Müdigkeit aus den Knochen.

Die Reservisten trainieren 75 Minuten

Die Einheit selbst war locker, dauerte 75 Minuten. Etwas laufen und dann Torschusstraining. Wieder mit dabei war nach seinem Infekt Marcel Ndjeng, der danach sagte:

„Ich bin wieder gesund. Es geht aufwärts.“

Weniger gute Nachrichten gibt es von Peter Niemeyer. Der Kapitän fällt auf jeden Fall wegen seiner schweren Gehirnerschütterung nach dem Zusammenprall mit Braunschweigs Norman Theuerkauf für das Ingolstadt-Spiel aus. Er bleibt zur Beobachtung noch einen Tag länger in der Charité. Ansonsten geht es ihm aber wieder besser. Peter Pekarik hat sich gestern einen Muskelfaserriss zugezogen und fällt ebenfalls aus. Von zehn bis 14 Tagen Pause ist die Rede. Im anschließenden Mediengespräch äußerte sich Ronny ausführlich. Alles dazu findet Ihr in der Mittwoch-Ausgabe der Morgenpost (Foto: seb).

Noch etwas Baby-Content: Nach der Geburt seines Sohnes Hugo in der Nacht vom Sonntag auf Montag war auch Sandro Wagner im Training. Dem zweifachen Vater waren die Strapazen überhaupt nicht anzumerken. Ganz im Gegenteil. Er strahlte die ganze Zeit. Frau und Kind sind seit Montag Mittag schon wieder zu Hause. Zum verpassten Braunschweig-Spiel sagte der Stürmer: „Wir haben gemeinsam mit dem Trainer entschieden, dass ich nicht im Kader stehe. Das hätte keinen Sinn gehabt, da ich ja die ganze Nacht vorher wach war. Das Spiel habe ich nur im Liveticker verfolgt, weil wir mit unserem Sohn beschäftigt waren.“ Traurig über die verpasste Partie war er nicht: „Es gibt doch nichts Schöneres, als Vater zu werden.“ Aus eigener Erfahrung kann ich Sandro Wagner da nur zustimmen.

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