Der Hertha-Tag: Plauen geschlagen, St. Pauli in der Tasche, Braunschweig im Sinn

(ub) – Mittwoch, Champions League-Tag. Jut, für Hertha nur am Fernseher. Aber immerhin im öffentlich zugänglichen Fernsehen, dem ZDF. Niemand muss sich gegen 18.30 Uhr in irgendwelchen Lokalitäten einfinden, um ab 20.45 Uhr einen Sitzplatz zu haben (wie gestern beim Bayern-Auftritt gegen Juventus Turin erlebt).

Der Fokus für Hertha heißt Eintracht Braunschweig, das Topspiel am kommenden Montag (20.15 Uhr). Die Klub-Verantwortlichen hoffen beim Duell des Tabellenersten gegen den Zweiten auf eine Kulisse von über 50.000 Zuschauern im Olympiastadion.

Nun, nicht für alle (Fotos: ub). Die Tickets für die Auswärtspartie beim FC St. Pauli am 28. April waren heiß begehrt. Allerdings gingen nicht alle Wünsche in Erfüllung. @Ben stand in der Schlange und hatte doppelt Pech: Die Karten auf der Geschäftsstelle im Friesenhaus waren verkauft, ehe er an die Reihe kam. Als er im Anschluss zum benachbarten Trainingsplatz herüberschaute, stand die Mannschaft im Kreis zusammen.

@ben: Geht’s jetzt los?

Nö, Training ist gerade zu Ende.

Trainer Jos Luhukay hatte insgesamt vier Teams relativ lange spielen lassen: Fünf-gegen-Fünf und Sechs-gegen-Sechs. Dabei waren die Teams so zusammengestellt, dass bei Grün gegen Blau die Spieler der derzeitige A-Formation direkt gegeneinander spielten.

Grün: Burchert; Pekarik, Lustenberger, Brooks, Kobiashvili, Kluge.

Blau: Kraft; Niemeyer, Allagui, Ronny, Schulz, Ramos.

Somit hatten jeweils zwei Mannschaften Pause. Die Spieler joggten . . .

. . . im Modus ‚Aktive Erholung‘ um den Platz. Hätte aber eigentlich viel lieber selbst gekickt.

Das ging eine ganze Weile so. Am Ende der Vormittagseinheit versammelte Trainer Luhukay, siehe oben, seine Truppe um sich.

„Ich habe Ihnen gesagt, was ich erwarte.“

So war Luhukay not amused, dass eine der Mannschaften alle drei Spiele verloren hat.

„Gegen Braunschweig muss das Umschalten von der Defensive auf die Offensive und auch umgekehrt, besser werden.“

Knoll und Mukhtar treffen für die U23

P.S. In der Regionalliga Nordost gewann Herthas U23 gegen den VfC Plauen mit 3:2 (2:1). Auf dem August-Bier-Platz scheint sich ein muntere Partie abgespielt zu haben.

Hertha U23: Gersbeck – Leina, Diring (79. Regulski), Dem, Brecht – S. Breitkreuz, Mukhtar, M. Knoll, P. Breitkreuz – Scheffler, Obst (70. Saberdest)

1:0 Färber (11./Eigentor),

2:0 Knoll (17.)

2:1 Schmidt (25./Elfmeter)

2:2 Schmidt (64./Elfmeter)

3:2 Mukhtar (66.) – Zuschauer: 190.

Ein Liveticker findet sich beim MDR – hier. Das Team von Karsten Heine liegt nach dem sechsten Saisonsieg mit nunmehr 22 Punkten auf Rang neun. Tabellenführer RB Leipzig zieht weiter seine Kreise, gewinnt in der letzten Minute beim 1. FC Union II mit 2:1 in Führung (Tore: 0:1 Frahn/6., 1:1 Ujazdowski/82., Elfmeter, 1:2 Frahn/90.).