Neue Schuhe für "flinke Füße" und Torwart Kraft als Fotomodel

(nk) – Die Woche ging weiter, wie sie begonnen hat: Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und Schnee, der sich langsam zu verabschieden scheint. Doch wollen wir uns mal nicht zu früh freuen.

Es war Tag der neuen Schuhe beim heutigen Training um 10 Uhr auf dem Schenckendorffplatz. Gefühlt jeder zweite Spieler trug neue Nike-Töppen an den Füßen. Am meisten fielen mir die Türkis-grellen Stollenschuhe von Lasogga ins Auge. Der Stürmer ist mittlerweile von seinem U21-Länderspieleinsatz aus Israel zurückgekehrt. Auch sonst fehlte keiner. Fast keiner. Hany Mukhtar ist noch mit der U18 Nationalmannschaft unterwegs. Wenn Ihr einen Blick auf seine Visitenkarte im Nationaltrikot werfen wollt: 17 Länderspiele hat Mukhtar mittlerweile absolviert – hier. Seinem U18-Debüt vergangene Woche (2:3 gegen Frankreich) folgte heute das Länderspiel gegen die Niederlande (18.30 Uhr in Vriezenveen).

Deshalb gab es am heutigen Dienstag ein Bild, das man in letzter Zeit vermisst hat: Einen gut gefüllten Trainingsplatz bei schönem Wetter.

Tippeln über Mini-Hürden

Trainer Luhukay stellten diese Umstände zu frieden:

„Es ist schön, wieder alle auf dem Trainingsplatz zu sehen.“

Die Spieler machten sich warm, liefen um den Platz und dehnten sich. Währenddessen die Co-Trainer Markus Gellhaus und Rob Reekers einen schönen Parcours für das Koordinationstraining aufbauten, den die Spieler danach beackerten. Tippelschritte über Stangen und Hütchen hinweg und das immer wieder. Man brauchte im wahrsten Sinne des Wortes „flinke Füße“.

Der Trainer bereitete in der Zeit die nächste Übung vor. Ein Meer aus Hütchen in den verschiedensten Farben ließ nicht gleich erahnen, was die Spieler erwarten wird. Doch als die Spieler zur Tat schritten wurde die Lage übersichtlicher. Die Profis teilten sich auf und positionierten sich gegenüber. In der Mitte ein weiterer Spieler, der sich schnell von einem zum anderen Mitspieler wenden musste, um hohe oder auch flache Pässe zurückzuspielen.

Übung macht den Meister

Klingt einfach? In der Wiederholung und erneuten Wiederholung und noch einer Wiederholung und noch . . . es wurde eine lange Technik-Einheit. Die Konzentration, Präzision und eine gute Koordination verlangte.

Zum Abschluss gab es die obligatorischen Seigerungsläufe quer über den Platz von Strafraum zu Strafraum. Dann war die erste Trainingseinheit des Tages vorüber.

Danach wurden die Spieler von einer großen Gruppe Kinder in Empfang genommen, die von jedem am liebsten ein Autogramm haben wollten. Osterferien. Thomas Kraft zeigte sich als echter Kinder Liebhaber. Er nahm sich reichlich Zeit und unterschrieb Trikots, Autogrammkarten oder Poster. Fotos wurden mit ihm ebenfalls geschossen. Auch wenn die Kamera des Kleinen nicht gleich aus der Tasche kommen wollte, Kraft nahm sich die Zeit. Ein sehr sympathisches Verhalten des Torwartes.