Neue Chance für Allagui und Sahar? Herthas Ndjeng muss gegen Duisburg passen

(mey/ub) – So eine Niederlage nach langer Zeit hat ja auch etwas für sich. „Spinnen die jetzt bei Immerhertha“ wird sich zwar mancher fragen. Aber sehen wir es mal so: Wer wie Hertha BSC 21 Partien nicht verloren hat und durch die Meisterschaft spazierte, wie Uli Hoeneß durch die Bayern-Geschäftsstelle an der Säbener Straße (fast ohne Gegenwehr), dem wird der Blick geschärft, wenn er dann doch einmal stolpert. Hertha hat in Dresden gesehen, dass die bisherige Erfolgsstory der laufenden Saison nicht selbstverständlich ist. Dass man verlieren kann, wenn man selbst keinen guten Tag erwischt, der Gegner dafür aber über sich hinaus wächst. Wir gehen mal davon aus, dass Cheftrainer Jos Luhukay in dieser Woche die Zügel anziehen wird.

Zehn bis 14 Tage Pause für Ndjeng

Darüber hinaus aber steht der Niederländer noch vor einem anderen Problem: Mittelfeldspieler Marcel Ndjeng hat sich beim Aufwärmen am Sonnabend einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen. Der 30-Jährige fällt damit für zehn bis 14 Tage aus. Gegen den MSV Duisburg am Sonntag wird er also fehlen. Aber wer soll ihn im rechten Mittelfeld ersetzen?

Aufgrund des üppigen Kaders hat Luhukay mehrere Möglichkeiten:

1. Der 49-Jährige bleibt bei der Variante mit Adrian Ramos auf dem rechten Flügel und würde damit im Sturmzentrum Platz für Pierre-Michel Lasogga oder Sandro Wagner schaffen. Eigentlich sieht Luhukay Ramos nicht als Flügelflitzer. Dennoch könnte ihn das Überangebot an Stürmern von dieser Variante überzeugen.

2. Änis Ben-Hatira kommt zu seinem Startelfdebüt nach der schweren Knöchelverletzung im Oktober 2012. Der 24-Jährige ist in der Offensive vielseitig einsetztbar und könnte die Position rechts im Mittelfeld bekleiden.

3. Sami Allagui bekommt eine neue Chance. Zuletzt stand der Deutsch-Tunesier zweimal nicht im Kader. Davor hatte er aufgrund der Verletzung von Peter Pekarik auf dem rechten Flügel gespielt, dabei aber oft nicht überzeugt.

4. Ähnlich wie Allagui fand sich auch Ben Sahar zuletzt auf der Tribüne wieder, nachdem er durch die Verletzung von ÄBH und Nico Schulz zeitweise erste Wahl im linken Mittelfeld war. Auch er könnte Ndjengs Position spielen.

Ihr seid an der Reihe: Wen würdet ihr als Ndjeng-Ersatz aufstellen? Die genannten Varianten überzeugen euch nicht? Dann hättet ihr auch noch Alfredo Morales oder Marvin Knoll in der Hinterhand. Macht etwas draus!

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„Das gibt’s nur einmal, das kommt nie wieder“

. . . was für Zarah Leander 1932 richtig war . . .

ist hier die Überleitung zur besonderen Gelegenheit am Donnerstag um 18 Uhr.

Immerhertha trifft den Mediendirektor

Peter Bohmbach, offizieller Titel ‚Pressesprecher von Hertha BSC und Leiter der Öffentlichkeitsarbeit‘, empfängt uns. Auge-in-Auge. Alle Fragen sind erlaubt. Wie managt ein Pressesprecher eine Krise wie die Affäre Babbel im Dezember 2011? Wird Manager Michael Preetz noch mal ein Selbstinterview führen wie im Frühjahr 2012? Absolviert der Pressechef ein Medientraining mit den Spielern?

Unser Ziel: Immerhertha lässt sich Hertha erklären.

Die Runde hat sich seit gestern gefüllt. Aber wir haben noch ein paar Plätze. Mutige vor

Wer kann dabei sein?

Jeder, der bei Immerhertha unterwegs ist, Lust hat und neugierig ist. Der Ort wird, sagen wir, weiträumig ums Olympiastadion liegen. Für das Date sind anderthalb, zwei Stunden vorgesehen.

So geht’s: Email an meine Adresse schicken

vorname.nachname (et)axelspringer.de

Warum im digitalen Zeitalter ein old-school-Treffen?

Weil Peter Bohmbach Blogger von Immerhertha kennenlernen möchte. Und für Nachfragen oder Diskussionen zur Verfügung stehen will.

Wer von Euch nicht dabei sein kann: Fragen, die in der Runde gestellt werden sollte, bitte ab sofort posten.

Für alle anderen schreibt der Kollege Jörn Meyn am Donnerstag ab 18 Uhr einen Imerhertha-Live-Ticker.

P.S. Training morgen/Dienstag 14.30 Uhr auf dem Schenckendorff-Platz.