Hertha im Trainingslager: Logbuch Belek Tag fünf, Entwarnung bei Niemeyer

(mey) – Die wichtigste Nachricht zu Beginn: Kapitän Peter Niemeyer, der sich beim gestrigen Test gegen Bayerns Amateure eine schwere Zehenprellung am rechten „großen Onkel“ zugezogen hatte, hat beim heutigen Training zwar nicht mitwirken können. Die Verletzung des 29-Jährigen ist jedoch leichter als gedacht. Möglicherweise kann er morgen schon wieder mittrainieren. Trainer Jos Luhukay sagte heute morgen:

„Ich hatte gehofft, das Peter heute schon wieder mittrainieren kann. Aber sein Zeh ist zu dick und er kommt nicht in den Schuh rein. Zum Glück aber ist nichts gebrochen. Ob er morgen schon wieder ein paar Minuten spielen kann, müssen wir sehen.“

Morgen testet Hertha gegen den FC Lugano

Morgen (um 15.30 Uhr Ortszeit, 14.30 Uhr MEZ) bestreitet Hertha den zweiten Test in Belek gegen den Schweizer Zweitligaklub FC Lugano. Weil die Belastung mit drei Spielen in vier Tagen extrem hoch ist, haben die Profis heute Nachmittag frei. Fitness-Coach Henrik Kuchno wird allerdings mit einigen eine Sonderschicht einlegen. Dabei sein werden wahrscheinlich Änis Ben-Hatira, Nico Schulz und Peter Pekarik, die nach ihren Verletzungspausen alle noch Nachholbedarf in Sachen Kondition und Kraft haben.

Luhukay hat heute angekündigt, morgen und am Freitag sechs bis acht Spieler über 90 Minuten durchspielen zu lassen. Das heißt, es wird nicht wieder zwei gänzlich unterschiedliche Mannschaften geben, wie in den Testspielen zuvor.

Bastians und Hubnik spielen gegen Lugano

Gegen Lugano zum Einsatz kommen werden Felix Bastians und Roman Hubnik, die gestern noch wegen leichter Blessuren passen mussten, heute aber schon wieder fleißig mittrainieren konnten. Beide Gegentore gestern fielen über die linke Hertha-Seite, wo Fabian Holland nicht den allerbesten Tag erwischt hatte. Wen seht ihr derzeit auf der Linksverteidiger-Position vorn: Bastians oder Holland?

Auf Wunsch des Sirs werde ich bei Gelegenheit nachher noch ein paart Fotos aus dem Trainingslager hochladen.

Bis dahin, Güle güle!