UPDATE Tretschok geht, Rekdal wird gegangen

(ub) – Schwieriger Tag für die Alt-Rocker von Hertha BSC. Kjetil Rekdal (44) wurde nach Saisonende in Norwegen bei Aalesund FK entlassen.

Bei Hertha BSC hat Rene Tretschok (43) aus privaten Gründen überraschend um die Auflösung seines Vertrages als A-Jugend-Trainer gebeten. „Ich habe mir meine Entscheidung nicht leicht gemacht, die Gründe dafür liegen ausschließlich im privaten Bereich“, sagt Tretschok, der seit 2009 als Trainer in Hertha-Diensten stand.

Preetz: Die Türen des Vereins stehen offen

Michael Preetz, Geschäftsführer Sport beim Hauptstadt-Club, sagte: „Rene Tretschok hat für Hertha BSC in den letzten Jahren sehr gute Arbeit geleistet“. Der Verein bedaure die Entscheidung sehr, „wir respektieren aber die Gründe. Wir wünschen René Tretschok alles Gute, für ihn stehen die Türen des Vereins in der Zukunft immer offen.“

Hertha ist von der Entwicklung überrascht worden. Bis auf weiteres wird Cotrainer Hendrik Vieth das Training leiten, der Verein wird sich mit einer Nachfolge-Lösung befassen. Zu Jahresbeginn, als Rene Tretschok bei den Hertha-Profis als Interimscoach und Cotrainer von Otto Rehhagel im Einsatz war, hatte Jörg Schwanke die A-Jugend trainiert und mit ihr das DFB-Pokalfinale erreicht. Aktuell liegt Hertha in der Junioren-Bundesliga Nord/Nordost nach zwölf Spieltagen in einer 14er-Staffel auf Platz zwölf (Tabelle hier).

Rekdal hatte Aalesund im September 2008 übernommen. 2009 war er norwegischer Pokalsieger mit seiner Mannschaft geworden. Nach Platz vier im Vorjahr lief der Ex-Herthaner in dieser Serie jedoch nur als Tabellen-Elfter ein (Tabelle hier). Das reichte dem Vorstand nicht. „Alles hat seine Zeit“ hieß es in der Mitteilung auf der Vereinshomepage.

Kluge kann gegen Köln wohl wieder spielen

Damit nicht genug vom Hertha-Gewitter. Heute war Pressekonferenz vor der Partie gegen den 1. FC Köln. Unser kickboxender Praktikant Philip Dallmer hat für Euch aufgeschrieben, was los war.Hier sein Bericht:

Bei den personellen Fragen, wollte sich Hertha-Trainer Jos Luhukay bei der Pressekonferenz anlässlich des Spiels gegen den 1.FC Köln noch nicht festlegen. Nico Schulz wird auf Grund seiner n Verletzung (linker Außenbandriss und Knochenmarködem) für zwei bis drei Wochen ausfallen. Erfreulicherweise hat sich Peer Kluge von seiner Krankheit erholt und wird wieder in das Mannschaftstraining einsteigen. Luhukay sagt: „Ich denke, dass für Donnerstag kein Problem ist, dass Peer Kluge auflaufen kann.“ Fabian Lustenberger wird dann zurück in die Position im Abwehrzentrum rücken. Der Hertha-Trainer legte sich jedoch noch nicht auf einen Nebenspieler für Lustenberger fest. Wen würdet Ihr in der Position des linken Innenverteidigers aufbieten? -John Brooks -Felix Bastians -Roman Hubnik John Brooks stand in Aue nicht auf dem Platz. Luhukay sagte, dass es nicht selbstverständlich sei, dass er spielen muss. Brooks sei ein sehr junger Spieler, der die Belastung einer englischen Woche noch nicht verkraften könne. Man müsse sorgfältig mit ihm umgehen. Nach seiner kurzen Erholungspause könnte Brooks jedoch gut möglich wieder auf dem Platz stehen. Durch das Fehlen von Nico Schulz gehen Hertha nun auch langsam die Alternativen für die offensiven Außenbahnen im Mittelfeld aus. Marcel Ndjeng rückt wegen des Ausfalls von Peter Pekarik eine Position nach hinten rechts in die Vierer-Abwehrkette. Änis Ben-Hatira wird ohnehin in diesem Jahr nicht mehr spielen können Also gibt es vier Kandidaten für die zwei Positionen rechts und links im Mittelfeld: -Marvin Knoll -Ben-Sahar -Sami Allagui – Adrian Ramos Sami Allagui hatte schon im Spiel gegen Aue bewiesen, dass er in der Lage ist rechts außen zu spielen. Er ist jedoch, genau wie Ben-Sahar als Stürmer ausgebildet und könnte daher einen Schwachpunkt im Spiel nach Hinten darstellen.