LIVE und mit TeBe-Unterstützung auf dem Weg nach Sandhausen

(ub)10.46 Uhr Ade Berlin, der Kollege Meyn besteigt den Zug, zunächst Richtung Hannover. Um 18 Uhr ist die Zweitliga-Partie von Hertha BSC beim SV Sandhausen angesetzt. 13. Spieltag. Die Bilanz der Berliner ist solide: 6 Siege, 5 Remis, eine Niederlage. Aber ein Dreier im Hartwaldstadion würde der Hertha-Nation gut tun.

12.05 Uhr Der ICE passiert Golf-Town. Dicke, dunkle Wolken über der VW-Arena. Der Kollege simst: „Lorenz-Günther Köstner muss sich warm anziehen.“

12.35 Uhr Kollege Meyn staunt auf dem Bahnsteig in Hannover über viele Knirpse mit riesigen Sporttaschen. Auf denen steht: „Tennis Borussia D2“. Der „Veilchen“-Nachwuchs reist zu einem Wochenend-Turnier nach Stuttgart. Der Co-Trainer sagt zum Kollegen Meyn: „Nach Sandhausen? Da drücken wir heute mal Hertha die Daumen.“ TeBe-Unterstützung für Hertha, das hört man auch nicht alle Tage

12.41 Uhr Der ICE macht sich auf den Weg von Hannover nach Frankfurt.

Die etwas andere Zweitliga-Welt

13 Uhr Reisetag = Lesezeit. Der erste Tipp geht an ein Interview mit Sandhausens Trainer Gerd Dais, geführt von 11Freunde – hier. Meine Lieblingsstelle:

Wir übernachten jedenfalls nicht im Hotel, nur weil wir jetzt in der zweiten Liga spielen. 90 Minuten vor Anpfiff muss jeder Spieler da sein.

Auch den Umstand, dass das Trainerteam bei jedem Heimspiel die Zimmer räumen muss, damit die Schiedsrichter sich umziehen kann, liest man noch mal gern. Der zweite Link gilt dem Tagesspiegel. Die haben einen Kollegen nach Sandhausen geschickt, dessen Eindrücke aus der Zweitliga-Welt der anderen Art finden sich hier.

Wo sind die angekündigten 1372 Hertha-Fans?

13.40 Uhr Zwischendurch ein Anruf bei der Mannschaft von Hertha BSC: Die hat die Nacht, @herthasseuchenvogel aufgemerkt, wie angekündigt, nicht in Frankfurt verbracht, sondern in einem Hotel in Walldorf. Soweit keine besonderen Vorkommnisse, heißt es. Die Temperaturen sind im Raum Heidelberg etwas milder als in Berlin. Der eine oder andere Spieler hat am Vormittag einen Café auf der Sonnenterrasse eingenommen.

15.15 Uhr Kollege Meyn beschleicht eine gewisse Unruhe. Er ist in Frankfurt umgestiegen in einen Zug nach Heidelberg. Und simst: „“Habe immer noch keinen einzigen Blau-Weißen gesehen.“ Kann ihn beruhigen, das Spiel ist für heute, Freitag, den 10. November in Sandhausen angesetzt. Die Hertha-Anhänger seien bestimmt schon vor Ort. Worauf er antwortet, neben ihm säße eine ältere Dame. Auf meine Frage, ob sie rote Haare habe, gab es bisher keine Antwort . . .

16.10 Uhr Kollege Meyn ist in Heidelberg angelandet. Und vermeldet: „Ersten Herthaner gesichtet.“

Hertha mit der erwarteten Startelf

Die Anfangsformation: Kraft – Pekarik, Lustenberger, Brooks, Bastians – Niemeyer, Kluge – Ndjeng, Ronny, Schulz – Ramos