Ronny trabt, Radjabali-Fardi hofft, Ben-Hatira übt Freistöße

(ub) – Ein Herthaner hat heute wahrlich sein Geld verdient. Konditionstrainer Henrik Kuchno begleitete zunächst 25 Minuten Roman Hubnik (Oberschenkel-Prellung) auf dessen Laufeinheit, Fotobeleg hier. Im Anschluss zog Kuchno als Lokomotive im permanenten Wechsel die Rekonvaleszenten Marvin Knoll und Shervin Radjabali-Fardi beim Tempotraining. Mein Eindruck: Kuchno trägt seinen Titel zurecht.

Ansonsten fand unter den Augen einiger Immerhertha-Stammkunden eine mäßig aufregende Einheit statt. So drehte sich das Gespräch der Kiebitze zu einem guten Teil um das heute Abend stattfindende Treffen im ‚Leuchtturm‘. Allen Anwesenden viel Spaß. Erwarte hier an dieser Stelle von Euch im Laufe der Nacht einen ausführlichen, detailgetreuen und realistischen Bericht

Magen-Darm-Infekt bei Wagner

Was gibt es zu berichten? Sandro Wagner fehlte wegen eines Magen-Darm-Infektes. Ob er für die Begegnung am Freitag gegen den TSV 1860 München rechtzeitig fit wird, bleibt abzuwarten. Das gleiche gilt für Roman Hubnik und Peter Niemeyer. Der Kapitän machte ungefähr die Hälfte des Trainings, inklusive einiger Passübungen, mit. Niemeyer sagte: „Sieht soweit ganz gut aus. Ob es reicht, sehen wir morgen.“ Also steht beim (geheimen) Abschlusstraining am Donnerstag für gleich mehrere Profis ein Härtetest an: Für Hubnik, Niemeyer und auch Ronny. Aber zumindest beim Brasilianer bin ich zuversichtlich, er wird sich fit melden.

Änis Ben-Hatira, der auch gestern gefehlt hatte, sagte: „Alles wieder o.k.“ Er beschäftigte sich im Training mit einer ganzen Serie von Freistößen. Da hat Hertha nach den diversen misslungenen Versuchen von Ronny in der Tat bedarf. Ben-Hatira übte allerdings ohne Torwart. Er hängte im leeren Tor jeweils Leibchen auf: Rechts im Dreiangel, links im Dreiangel, unter der Latte. Und versuchte die Leibchen dann aus 20, 22 Metern abzuschießen.

Luhukay spricht 25 Minuten mit Brooks

Solange nicht geklärt ist, wie genau der Kader zum Topspiel gegen die „Löwen“ aussieht, brauchen wir uns nicht mit der Aufstellung zu beschäftigen. Was noch auffiel: Nach Trainingsende sprach Trainer Jos Luhukay ausführlich mit John Brooks.

P.S.1 Shervin Radjabali-Fardi (21) ist derzeit guter Dinge. Am Dienstag hatte er erstmals seit seinem Kreuzband-Riss, den er sich im April bei seiner Ausleihstation Alemannia Aachen zugezogen hatte, erstmals wieder mit dem Ball traininert. „Ein gutes Gefühl.“ Wann er ins Mannschaftstraining einsteigen kann, da wollte sich der Linksverteidiger nicht festlegen. sich nicht. Drehte sich beim Weggehen aber nochmal um: „So einen bis anderthalb Monate, hoffe ich.“

P.S.2 Gegen den TSV 1860 wird Erich Beer im Olympiastadion sein. Wie es der Hertha-Legende geht, warum er seinen Enkel als Hertha-Mitglied anmeldet – siehe Hertha-Homepage hier