Pekarik schaut sich mal um, Luhukay diskutiert über Herthas Torwart

(ub) – Nun ist Hertha vollzählig. Als zwölfter und letzter Neuer hat Peter Pekarik heute Nachmittag seinen Dienst aufgenommen. Es waren am Nachmittag deutlich mehr Besucher am Schenkendorff-Platz als am Vormittag, darunter @Dan, @Jutta-die-Mitlesende und weitere Immerhertha-Aficinados . Die wenigsten von ihnen verfolgten, was die Mannschaft machte. Stattdessen wurde geschaut, was der Neue macht. Mal unter uns gesprochen: Es gab nicht viel zu sehen (Fotos: ub).

Pekarik lief im Uhrzeigersinn um den Schenkendorff-Platz. Erst allein . . .

. . . später mit Konditionstrainer Henrik Kuchno, der dem Slowaken erklärte, was es rechts und links des Trainingsgeländes gibt.

Wie gut ist Herthas rechter Verteidiger-Posten besetzt?

Habe nicht auf die Uhr geschaut. Würde aber sagen: Nach einer halben Stunde war für Pekarik Feierabend mit dem Auslaufen nach seinem Länderspiel vom Vorabend (Slowakei-Luxemburg 2:0). Vom Eindruck her scheint Pekarik mir fit zu sein. Was meint Ihr: Macht ein Einsatz nach zwei Trainingseinheiten mit der neuen Mannschaft Sinn für Sonntag, wenn es gegen den VfR Aalen geht?

Ihr wisst um die Sorgen auf der rechten Seite: Janker erst Ende Oktober wieder einsatzfähig, Morales auf Tauchstation, Ndjeng und Lustenberger als Aushilfskellern- mutet Euch die Pekarik-Verpflichtung sinnvoll an?

Herthas „Probleme auf der Torwart-Position“

Das zweite Thema für mich heute lautet Thomas Kraft. Trainer Jos Luhukay sagte, der Torwart habe nach wie vor „leichte Rückenprobleme“. Er plädierte flammend pro Kraft. Wegen der Ruhe, die er ausstrahle. Wegen seiner Erfahrung. Wegen seiner Qualität. Und, dass Hertha Kraft brauche. „Probleme auf der Torwartposition“ wären ein Grund für den holprigen Saisonstart (wir erinnern uns an zwei Elfmeter, eine Rote und eine Gelbe Karte in den Partien beim FSV Frankfurt und in Worms).

Nur wisse er halt nicht, ob es bei Kraft für Sonntag reiche.

Aber wie das als Trainer bei öffentlichen Auftritten ist, musste er gleich das Gegenteil hinterher erzählen. Dass Sascha Burchert seine Sache bei Union (2:1) sehr gut gemacht habe. Luhukay hofft, dass ihm dieses Spiel „Ruhe gibt und Sicherheit“.

Ich habe Burchert in der hitzigen Derby-Atmosphäre am Forsthaus wirklich gut gesehen. Und würde ihn, falls Kraft unpässlich ist, bedenkenlos am Sonntag aufstellen. Eure Meinung?

P.S. Dass heute Vormittag neben Kraft, Burchert und Sprint auch die Nachwuchskräfte Gersbeck (17) und Lundt (16) auf dem Trainingsplatz standen, sei Zufall, sagte der Trainer. „Die haben mit ihren Mannschaften heute und morgen kein Training und machen deshalb eine zusätzliche Einheit mit Torwarttrainer Christian Fiedler.“ Die Frage, ob er die Youngster alle kenne, erstaunte Luhukay. „Natürlich. Und wir haben da auch eine Rangordnung. Nach Thomas, Sascha und Philip kommt Marius und dann Benjamin.“