Ronny in Frankfurt in die Startelf?

(ste) – Viel passiert ist erwartungsgemäß nicht am trainingsfreien Donnerstag, außer der Ausleihe von Marco Djuricin nach Regensburg. Zuletzt war ein Wechsel von Ramos nach Wolfsburg Gegenstand der Spekulationen, doch Felix Magath hat sich angeblich dafür entscheiden, nach dem Ausfall von Patrick Helmes keinen Neuen mehr zu holen, sondern das System anzupassen. Er sagt:

„Ein neuer Stürmer ist momentan kein Thema. Jeder muss die Möglichkeiten, die nun entstehen, nutzen. Wir haben andere Spielertypen, die eventuell jetzt besser zur Geltung kommen.“

Da sich Hertha-Coach Jos Luhukay wahrscheinlich heute gedanklich nicht frei genommen, sondern sich schon mit der Aufstellung für die Auswärtspartie in Frankfurt beschäftigt hat, bietet es sich an, das hier auch zu tun. Peer Kluge wird wohl ausfallen, auch auf der rechten Seite ist der Einsatz von Beichler nicht sicher, da er nach Österreich fuhr wegen seiner erkrankten Mutter. Und einige Spieler haben ja aufgrund ihrer späten Verpflichtung schon mehr oder minder eine Abfuhr erhalten für das nächste Spiel.

Vor allem geht es wohl darum, Kluge zu ersetzen. Mit Akzent auf der Defensive sollte Lustenberger wieder eine gute Chance auf die Startelf haben, sein Verantwortungsgefühl für die Arbeit nach hinten ist ja gut ausgeprägt, sein taktisches Verständnis ebenso. Spielt er hinten neben Kapitän Niemeyer, wäre zentral in der Offensive ein Platz offen. Mit seinem Tor gegen Paderborn hat sich Ronny nachhaltig für die Startelf beworben. Außerdem sieht der Trainer ihn ja ohnehin zentral wegen seiner kreativen Ader. Da würde also einiges zusammenkommen. Defensiv hat er ohnehin einen Hang zur Nachlässigkeit.

Sollte Beichler es nicht möglich machen können, hätte Ramos gegen Paderborn auch keine schlechten Argumente gesammelt. Möglicherweise kann auch Rukavytsya da eine Rolle spielen, allerdings wäre das mit seinem verletzungsbedingten leichten Rückstand wohl eher die zweitbeste Variante.

Was denkt Ihr?

PS: Sorry für den kleinen Fehler letztens, ich hatte sehr viel zu tun und war nicht mehr ordentlich sortiert.