UPDATE: DFB beantragt Geisterspiel für Düsseldorf und Fan-Ausschluss bei Hertha

(ste) – Vier Tage sind vorbei bei der EM, alle durften mal zeigen, was sie können – oder auch nicht drauf haben. Wirklich Überraschendes gab es wohl nur in einem Fall mit dem Sieg der Dänen. Ansonsten vielleicht ein paar unerwartete Ausgänge wie bei der Ukraine gegen Schweden. Ansonsten blieb doch alles eher im Rahmen.

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Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) fordert für die Vereine Fortuna Düsseldorf, Karlsruher SC, Hertha BSC Berlin, 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt und Dynamo Dresden wegen Vorkommnissen in den zurückliegenden Spielen jeweils Zuschauerausschlüsse zu Beginn der neuen Saison und Geldstrafen. Zudem werden gegen die Klubs Borussia Dortmund, Bayern München und Jahn Regensburg Geldstrafen beantragt. Der höchste Strafantrag ging jetzt Fortuna Düsseldorf zu. Wegen der Vorkommnisse in drei Rückrundenspielen der 2. Bundesliga und in beiden Relegationsspielen gegen Hertha BSC Berlin fordert der Kontrollausschuss, dass die Fortuna ihr erstes Heimspiel der neuen Spielrunde unter Ausschluss der Öffentlichkeit austrägt und darüber hinaus 100.000 Euro Geldstrafe zahlt. Unter anderem musste das zweite Relegationsspiel gegen Hertha wegen massiver Pyrotechnik und Zuschauer-Mengen auf dem Spielfeld insgesamt dreimal unterbrochen werden. Einen kompletten Zuschauerausschluss für das erste Heimspiel der Saison beantragt der Kontrollausschuss auch für den Karlsruher SC, zuzüglich einer Geldstrafe von 15.000 Euro. Hier schlagen Vorfälle aus vier Rückrunden-Spielen und den beiden Relegationsspielen gegen Jahn Regensburg zu Buche. Insbesondere während und nach dem letzten Relegationsspiel kam es zu massiven Störungen durch Pyrotechnik, Bierbecher-Wurf und das Eindringen von Anhängern in den Innenraum. Teilausschlüsse für Hertha, Köln, Eintracht und Dresden gefordert Jeweils einen Teilausschluss der Öffentlichkeit für das erste Heimspiel der Saison zuzüglich einer Geldstrafe beantragt der Kontrollausschuss für die Vereine Hertha BSC Berlin, 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt und Dynamo Dresden. Geht es nach den Strafanträgen, so dürfen Hertha, Köln und Frankfurt für ihre Heimpremieren der neuen Runde jeweils nur 15.000 Karten für ihre Anhänger zuzüglich 5000 Karten für die Gästefans verkaufen und müssen darüber hinaus je 50.000 Euro Strafe bezahlen. Die Stehplatzbereiche müssen komplett geschlossen bleiben, es kommen nur Sitzplatzkarten in den Verkauf. Geahndet werden bei Hertha neben den Knallkörpern im Zweitliga-Spiel gegen den SC Freiburg vor allem die Vorkommnisse in beiden Relegationsspielen gegen Düsseldorf (massive Pyrotechnik). Bei Köln schlägt die vollständige Einhüllung des Kölner Zuschauerblockes in schwarzen Rauch und das Eindringen von Anhängern in den Innenraum am Ende des Bundesliga-Heimspiels gegen Bayern München ins Kontor. Bezüglich Eintracht Frankfurt stehen Vorkommnisse aus drei Spielen gegen Ende der Saison (Aachen, 1860 München, Karlsruher SC) auf der Liste, darunter beispielsweise starke Pyrotechnik sowie Bierbecher- und Sitzschalen-Würfe. Dynamo Dresden soll nach dem Willen des Kontrollausschusses – neben der Zahlung einer Geldstrafe von 20.000 Euro – beim ersten Heimspiel nur 10.000 Karten für seine Anhänger und 3000 Karten für die Gästeanhänger verkaufen dürfen. Auch hier bleiben die Stehplätze geschlossen. Geahndet werden sollen damit die Geschehnisse bei den Zweitliga-Spielen gegen 1860 München (Plastikbecher-Würfe in Richtung des Schiedsrichter-Assistenten) und beim FSV Frankfurt (Sturm der Einlasskontrolle, Zuschauer-Eindringen in den Innenraum, Beschädigungen der Banden, Pyrotechnik). Geldstrafen für Dortmund, Bayern und Regensburg
75.000 Euro Geldstrafe – das ist die Forderung, die der DFB-Kontrollausschuss Borussia Dortmund zugestellt hat. Grund ist das Abbrennen von Pyrotechnik durch Dortmunder Zuschauer bei fünf Bundesliga-Rückrundenspielen und beim DFB-Pokalendspiel. Gleichzeitig hat der Kontrollausschuss dem Verein bei erneuten gravierenden Vorfällen ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit oder eine Platzsperre angedroht. Eine Geldstrafe von 40.000 Euro wurde gegen Bayern München beantragt, ausgelöst durch Pyrotechnik-Fälle in drei Bundesliga-Rückrundenspielen und zwei DFB-Pokalspielen, darunter das Endspiel. Jahn Regensburg soll 10.000 Euro Geldstrafe zahlen, resultierend aus Vorkommnissen bei Rückrundenspiel gegen Sandhausen und den beiden Relegationsspielen gegen Karlsruhe (Pyrotechnik). Frist bis Anfang nächster Woche Alle neun Vereine haben nun Zeit bis Anfang nächster Woche, den jeweiligen Strafanträgen des DFB-Kontrollausschusses zuzustimmen. Wird einem Strafantrag seitens eines Vereins zugestimmt, so mündet dieser in ein rechtskräftiges Urteil des DFB-Sportgerichts. Wird dem Strafantrag nicht zugestimmt, so wird dieser nächste Woche vom Kontrollausschuss dem DFB-Sportgericht zur Entscheidung vorgelegt.