Hertha, ein Rehhagel-Denkmal und das Unternehmen Heimsieg

(ub) – Kein Ende mit dem Klamauk. Nun hat Radio Bremen ein drei Meter hohes Pappmaché-Denkmal von Bremen nach Berlin gefahren. Und am Brandenburger Tor sowie vor dem Schloß Bellvue aufgestellt und Passanten befragt, wo der richtige Platz für ein Rehhagel-Denkmal wäre. Dann war wieder die Rede von den Otto-„Wundern“, vom RSC Anderlecht, dem BFC Dynamo und Griechenland.

Wir hier wissen es besser: Im Fußball helfen keine Wunderheiler. Es ist noch niemand durch Handauflegen zu ungeahnten Höhenflügen gekommen. Wenn Hertha BSC trotz der Abwärtsspirale, die sich seit Ende Oktober 2009 dreht, die Bundesliga halten will, braucht es Siege. Die kann nur die Mannschaft auf dem Platz erringen.

Die Vorzeichen sind bekannt: Sechs Niederlagen in Folge. Abrutschen auf Platz 16. Der letzte Heimsieg datiert vom 1. Oktober 2011 (3:0 gegen Köln).

Allerdings war es selten so schwierig wie zur Partie am Samstag gegen Werder Bremen vorherzusagen, wie die Startelf aussehen wird.

Vorab gibt es diverse Fragezeichen ( – und mit Ex-Reservist Christoph Janker einen heimlichen Gewinner).

– Hält der genähte Zeh von Roman Hubnik?

– Ist Christian Lell nach vier Wochen Pause schon wieder spielfähig?

– Wer spielt neben Levan Kobiashvili im defensiven Mittelfeld?

– was wird aus der Problemzone im linken Mittelfeld?

– Was ist mit der Form von Andre Mijatovic?

– Was ist mit der Torflaute bei Adrian Ramos, dessen letztes Tor vom 9. Dezember 2011 datiert?

Euer Einsatz: Hertha gegen Werder Bremen – welche Taktik? Welches Personal? Und warum?

Mein Vorschlag:

———————— Kraft – – – –

Lell – – – Mijatovic – – – – – Hubnik – – – Bastians

– – – – – – – – Janker – – – Kobiashvili – – —

Ebert – – – – – – – Raffael – – – – – – – Torun

– – – – – – – – Ramos – – – – – –