Hinrunden-Finale oder Pokal-Achtelfinale: Wo ist Kapitän Mijatovic wichtiger für Hertha?

(ub) – Jahresendspurt. Zwei Spiele noch. In der Bundesliga am Samstag bei der TSG Hoffenheim. Am kommenden Mittwoch das Pokal-Achtelfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern. Beide wichtig. Der eine oder andere hat hier im Blog moniert, Hertha würde zum Hinrunden-Ende etwas wenig trainieren. Das Zauberwort heißt: Kräfte einteilen. So auch bei der Einheit am Dienstagvormittag. Es war intensiver als bei einer Regenerationseinheit. Aber kein Profi musste sich total verausgaben.

Ohne Tore wurde der Klassiker dieser Hinrunde geprobt – das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff. Dann gab es Zirkeltraining light. Es galt über eine Hürde zu steigen, zehn Meter zu sprinten. Abzustoppen. Und auf eine Signal des Trainerteams ‚Jetzt‘ über die zweite kniehohe Hürde zu hüpfen. Für zwei Minuten waren die Medizinbälle im Einsatz. Eine Übung kam als Liegestütz mit Anfassen daher. Zum Ende dieses Partes gab zwei ‚Anschiebesprint‘, meint, aus einemlangsamen Antrit heraus, zügig schneller werden. Ihr seht, die zu bewältigende Distanz war übersichtlich (Foto: ub).

Easy going, war mein Eindruck. Dann gab’s ein Spiel, elf gegen elf auf verkleinertem Feld. @naneona, verbesser mich, ob Tore fielen (habe da zum Teil etwas abseits des Platzes geplaudert), keiner der Kollegen konnte sich an einen Treffer erinnern. Peter Niemeyer bekam einen Ball ins Gesicht und musste kurz behandelt werden, machte dann aber das Trainingbis zum Ende mit.

Nicht dabei war Andre Mijatovic. Der Kapitän laboriert weiter an einer Bänderdehnung am rechten Sprunggelenk. Es ist weiter fraglich, ob die Zeit für Mijatovic bis Samstag reicht. Auch sein Trainingseinsatz am Donnerstag ist offen. „Falls ich erst Freitag trainieren kann, muss der Trainer entscheiden, ob ihm das für Hoffenheim reicht.“ Es scheint so zu sein, dass maximal ein Einsatz möglich ist. „Dann müssen wir mit den Ärtzen reden“, sagte Mijatovic. Und Hertha muss entscheiden, wo der Kapitän wichtiger ist: zum Hinrunden-Finale in Hoffenheim. Oder zum Achtelfinale gegen Kaiserslautern.

Am Anfang der Übungseinheit bekundeten zwei Fans ihre Sympathie für den Trainer mit einem Plakat „Markus bleib“.