Hertha bolzt Kondition. Und Ramos prüft Messi.

(ub) – Es war einiges los. Die Geschäftsstelle von Hertha verzeichnet in diesen Tagen regen Besuch. Mitglieder und Dauerkarten-Inhaben machen ordentlich Gebrauch von ihrem Vorverkaufsrechts. Der DFB hat nun auch die Achtelfinal-Partien im DFB-Pokal angesetzt. Hertha empfängt demnach den 1. FC Kaiserslautern am Mittwoch, dem 21. Dezember, um 19 Uhr im Olympiastadion. Hier geht es zu den anderen Daten. Wenn Ihr dorthin schaut, zeigt sich: Es gibt zwei Fernsehspiele (meint im frei empfangbaren TV): Am Dienstag Fortuna Düsseldorf – Borussia Dortmund. Am Mittwoch Borussia Mönchengladbach – FC Schalke.

Überrascht? So sehr ich Hertha ein TV-Spiel gegönnt hätte – das bringt neben den obligatorischen 521.000 Euro zusätzlich 378.000 Euro in die Kasse – : Sind das mit Blick auf die Ansetzugen, die bundesweit am meisten interessierenden Partien?

Zum Training von heute: Zum ersten Mal in diesem November war es ungemütlich auf dem Schenkendorff-Platz. Zugig, Temperaturen von sechs Grad. Im Rücken der Hertha-Profis zogen die besten deutschen Fünfkämpfer ihre Laufrunden. Mittendrin Olympiasiegerin Lena Schöneborn.

Bei Hertha wurde das Passspiel geübt: Annehmen – und zügig weiterspielen. Geradeaus. Rechts um die Fahnenstange herum. Links herum. Im Dreieck. Auf kleinere Distanzen. Und auf größere Entfernung. Dann gab es ein Spiel auf einem Rechteck: Vier Teams in vier unterschiedlichen Farben. Welche beiden Farben gemeinsam spielen, richtete sich danach, wer gerade den Ball hatte und wer verteidigte (Fotos: ub).

Am Nachmittag hatte zunächst Konditionstrainer Henrik Kuchno das Sagen mit einem schicken Parcour. Im Anschluss ging es erneut um Passgenauigkeit. Nicht dabei waren Änis Ben-Hatira. Der hat Rückenprobleme und ließ sich beim Mannschaftsarzt durchchecken. Adrian Ramos fehlte, weil er kurzfristig für die kolumbianische Nationalelf nachnominiert worden war. Kolumbien trifft in der WM-Qualifiktion auf Venezuela (11. November) und Argentinien mit Lionel Messi (15.).