LIVE: The return of erstklassige Auswärtsreise

(sto) – Wir wollen uns ja zu allerletzt beklagen: Den Fußballgöttern sei Dank, rollt der ICE der Blogpappies wieder in Städte, nicht in Düssel- oder andere Dörfer. Aber wo Berlins Lage auf der nationalen Fußballlandkarte geografisch gesehen eine notorisch abseitige ist, fällt beim Blick auf den Spielplan auf, dass die wenigen „nahen“ Reise (i.e. unter drei Stunden je Strecke) geballt im ersten Drittel der Saison liegen: Hamburg, Hannover, Bremen, Wolfsburg. Ehe nachher der gesamte Süden, Südwesten und Westen der Republik abgeklappert wird.

Aber wir wollen nicht klagen! Hamburg, meine Perle – ich gestehe, ich bin großer Fan der HSV-Arena und insbesondere der Atmosphäre vor Anpfiff; gipfelnd in Lotto King Karls Kultsong vor Anpfiff.

Ein Sprint von Start nach Ziel

Zu alldem – und nebenbei eben Herthas erster erstklassiger Auswärtsreise seit einem gewissen Nachmittag im Mai in Leverkusen – bin ich um kurz nach 10.00 Uhr am Samstagmorgen aufgebrochen. Die Verbindung ist aber auch zu herrlich: In Spandau eingestiegen, ertönt die Durchsage, wonach Hamburg Hauptbahnhof unser nächstes Reiseziel sei – und schwupp ist man am Zielort.

Zum Kader haben wir alles Wissenswerte gestern am späteren Abend noch vermeldet: All jene, die Markus Babbel gern dabei hat, sind es auch. Nicht zu diesem Kreis zählen Maikel Aerts, der als dritter Torwart ebenso zu Hause bleiben musste wie der überzählige Stürmer Rob Friend.

Bis es Neues von unterwegs gibt, seid ihr gern dazu aufgerufen, eure Meinung kund zu tun: Wie lange,glaubt ihr, werden Aerts und Friend gute Miene zum für sie bösen Spiel machen?

Aerts und Friend – wie lange halten sie still?

Spekuliert wurde ja schon, dass Aerts das Gespräch mit Preetz suchen wird, so er denn erneut nicht im Kader steht – wie es nun ja ist. Und dass dann alles möglich ist, bis hin zu einem vorzeitigen Abschied. Nach allem, was ich nun aus Aerts‘ Umfeld höre, ist die Lage noch ganz entspannt und der Sachverhalt genauestens mit Babbel besprochen.

Bei Friend hingegen ist der Sachverhalt wohl ein wenig anders. Der Kanadier kann mit seinen 30 Jahren schon aus Eigeninteresse nicht auf Dauer zum Tribünenhocker werden. Aber Hertha will ihn nicht gehen lassen.

Meine Reiselektüre ist nun aber erst einmal eine andere: Berliner Morgenpost, Berliner Zeitung und Süddeutsche. Es soll heute geschichtlich gesehen ja kein ganz normaler Tag sein – schon gar nicht aus lokaler Sicht.

Stay tuned.