Bad Waltersdorf, Tag 3: Widmayer wird laut, Spannung vor dem Test gegen Tel Aviv

(mkl) – Dritter Tag in Bad Waltersdorf, und endlich wieder ein Spieltag. Zumindest mit einem Testspiel. Heute Abend tritt Hertha um 18 Uhr gegen den israelischen Vizemeister und Pokalsieger Hapoel Tel Aviv an. Die morgendliche Einheit war deshalb mit nur 60 Minuten recht kurz und nicht wirklich intensiv.

Stand gestern die Spieleröffnung im Vordergrund, ließ Co-Trainer Widmayer heute vor allem das Verschieben der Reihen bei gegnerischem Ballbesitz üben. Allerdings blieb es bei wenigen Durchgängen, sodass dieser Teil wohl eher als Theorie-Einheit zu verbuchen ist. Allerdings wurde er zum ersten Mal auch ein wenig lauter, weil ihm die Einstellung seiner Profis ganz und gar nicht passte. So beschwerte er sich z.B. darüber, wenn das Mittelfeld nicht im Laufschritt verschob, sondern einfach nur ging. „Wir haben nur noch zweieinhalb Wochen Zeit“, bemerkte er.

Trainer Markus Babbel meinte später: „Das ist doch ganz normal, wenn du so lange wie wir jetzt zwei Mal am Tag trainierst, musst du irgendwann alle aufwecken. Wir müssen da raus, aus dieser Lethargie.“

Youngster Morales steckt ordentlich ein

Passen musste heute Sebastian Neumann, den eine Grippe plagt. Zumindest wieder im Lauftraining ist Abu Bakarr Kargbo, er lief unzählige Runden in teils flottem Tempo um den Platz. Zum Abschluss ließ Babbel auf dem Viertel eines Feldes fünf gegen fünf mit Anspielstationen an den Linien spielen.

Ziemliches Pech hatte Alfredo Morales, der erst von Ronny unglücklich am Ohr getroffen wurde, ein paar Minutenspäter stieß er wieder mit dem Kopf heftig mit Maik Franz zusammen. Nach einer kurzen Behandlung konnte er aber weitermachen.

Ich bin gespannt auf die Aufstellung heute Abend. Auch wenn Babbel ja versichert hat, dass sie noch keinen vorentscheidenden Charakter haben wird. Mehr dazu nach Abpfiff.