Update: 'Hertha hautnah' im Wedding und Liga-Start am Samstag, den 6. August um 18.30 Uhr

(ub) – Ehe es später am Abend mit Eindrücken von ‚Hertha hautnah‘ im Wedding weitergeht, vorab die genauen Termine für die ersten sieben Spieltage, die die Deutsche Fußball-Liga soeben bekannt gegeben hat.

Demnach beginnt Hertha BSC am Samstag, dem 6. August um 18.30 Uhr mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg.

1. Runde: Samstag, 6. August, 18.30 Uhr Hertha-1. FC Nürnberg

2.: Samstag, 13. August, 15.30 Uhr Hamburger SV-Hertha

3.: Sonntag, 21. August, 17.30 Uhr Hannover 96-Hertha

4.: Freitag, 26. August, 20.30 Uhr Hertha-VfB Stuttgart

5.: Samstag, 10. September, 15.30 Uhr Borussia Dortmund-Hertha

6.: Samstag, 17. September, 15.30 Uhr Hertha-FC Augsburg

7.: Sonntag, 25. September, 17.30 Uhr Werder Bremen-Hertha

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1500 Fans an der Osloer Straße

@catro fand es irgendwie mager, mein Kollege Michael Färber hingegen war beeindruckt: vom fünften Ausflug der Mannschaft unter dem Motto ‚Hertha hautnah‘. Diesmal ging’s zur Hanne-Sobeck-Sportanlage. An die Osloer Straße, wo einst die Hertha-Bubis ihren mirakulösen Lauf im DFB-Pokal begonnen hatten. Im September 1992 besuchten gerade 487 Zuschauer eben diesen Platz, um ein 3:0 gegen SGK Heidelberg zu feiern. Im Oktober 1992 waren es bereits 1720 Fans, die ein 4:2 gegen den VfB Leipzig erlebten.

Long time gone – um den aktuellen Profikader von Trainer Markus Babbel bei der offiziellen Saisoneröffnung zu erleben, pilgerten diesmal 1500 Anhänger in den Wedding. Eine knappe Stunde ließ Babbel die Raffael, Maik Franz, Thomas Kraft, Peter Niemeyer trainieren. Etwas Joggen, ein wenig 5-gegen-2. Ein kleines Trainingsspiel. In dem unter anderem Pierre-Michel Lasogga den Ball für Christian Lell auflegte, der an Kraft vorbei ins Tor traft (verkehrte Welt, so zu sagen ).

Es waren alle derzeit verfügbaren Akteure im Einsatz mit Ausnahme von Maikel Aerts (Wunde am verlängerten Rücken) und Patrick Ebert (Schonung wegen leichter Muskelverhärtung).

Das wichtigste Utensil für die Spieler war aber bei diesem Anlaß ausnahmsweise nicht der Ball. Sondern der Stift, den jeder Profi mit Trainingsende von Herthas Kommunikationsabteilung in die Hand gedrückt bekam. Bundesliga-Profis zum Anfassen: Autogramme mit Widmung und ohne, Fotos allein, in Zweier-, Dreier- und Vierer-Gruppen – „hier werden sie geholfen“.

Kollege Färber, der übrigens für die Morgenpost im Herbst 1992 vom 4:2 gegen Leipzig berichtete, und derzeit meist beim 1. FC Union im Einstz ist, sagte: „Mehr Fannähe kann man nicht zeigen, als das, was Hertha hier geboten hat.“

Falls von Euch jemand da war – Eindrücke bitte.

Was ist Eure Meinung: Glück gehabt bei den Bundesliga-Terminen? Oder wird es schwierig für die Auswärtsfahrer?

P.S. Morgen, am Samstag, geht es für den blau-weißen Tross zunächst nach Oberstaufen ins Allgäu ins Trainingslager, im Anschluß nach Solothurn in die Schweiz zum Uhren-Cup. Ich werde dabei sein. Für die Morgenpost. Und für immerhertha.de . Wie sagt der Kollege Stolpe (der heute vom WM-Standort Frankfurt/Main nach Düsseldorf umgezogen ist) immer: „Stay a little bit longer“ – oder so