90 Minuten Konzentration oder Der Schlüssel für das Bochum-Spiel

(ub) – Hinfahren. Gewinnen – und weg. So stellt sich Hertha BSC die Dienstreise zum VfL Bochum vor. Die Mannschaft fliegt erst am späten Montagvormittag nach Düsseldorf. Wie schon beim schnellen Ausflug vor vier Wochen nach Fürth wollen die Blau-Weißen die Spannung hochhalten und nicht in endlosen Hotelstunden vor dem Anpfiff träge werden. Vom Abschlußtraining am Sonntag ist nur zu berichten, dass alle Profis fit sind.

Die Wahrheit über die Bochumer Serie

Einer Blamage gegen Karlsruhe entging der VfL Bochum mit dem 1:1-Ausgleich in der 85. Minute. Den 2:1-Siegtreffer gegen Oberhausen erzielte Bochum in Minute 87. Das spielentscheidende 1:0 in Augsburg gelang nach 84 Minuten. Gegen Aue hatte sich Bochum einen Doppelschlag zum 2:0 für die 88. und 90.+1 Minute aufgehoben.

Die Botschaft hinter der seit 15 Spielen anhaltende Serie von 15 Partien ohne Niederlage: Hertha BSC sollte gewarnt sein. Der VfL Bochum ist auch in der Endphase seiner Spiele brandgefährlich. „Wir wissen, dass wir unsere Topleistung bringen müssen“, sagt Trainer Markus Babbel über das Duell der Bundesliga-Absteiger.

Der Hertha-Coach wollte sich nicht recht festlegen, ob Hertha so wie immer spielen wird: offensiv ausgerichtet. Oder mit Blick auf den Vier-Punkte-Vorsprung der Berliner eher abwartend? Natürlich ist Babbel nicht entgangen, dass Bochum selbst bei Heimspielen kaum etwas riskiert.

Wie würdet Ihr die Begegnung angehen: Mutig nach dem Motto ‚Uns ist egal, gegen wen wir spielen. Soll sich der Gegner nach uns richten‘. Oder rechtfertigt die Konstellation bei nur noch sechs ausstehenden Spielen eine ausnahmsweise defensive Ausrichtung des Tabellenführers?

Mit Blick auf die Wochenend-Resultate: Augsburg-Fürth 0:0, Duisburg-Aachen 3:2 und Aue-KSC 1:1, 1860-Cottbus 4:0 sieht die Spitze so aus:

1. Hertha 59 Pkt

2. Augsburg 58

3. Bochum 55

4. Fürth 51

5. Aue 49

6. Duisburg 46