Hertha setzt auf Lasogga, Hubnik bleibt in Berlin

(ub) – Die schlechte Nachricht vorweg: Hertha BSC hat noch nie beim Karlsruher SC gewonnen. Jedenfalls nicht in der Zweiten Liga. Zugegeben, die statistische Bilanz ist dürftig: Im Dezember 1983 holten die Herren Quasten, Nogly, Glöde und Stöhr ein 2:2 am Wildpark. Im Oktober 1985 unterlagen die Sportkamerade Köpke, Kneißl und Grillemeier beim KSC mit 0:3.

Der aktuellen Mannschaft von Hertha würde ein Sieg indessen gut zu Gesicht stehen. Drei Punkte beim abstiegsbedrohten Gegner würden enorm helfen, damit nach der 1:2-Derbyschmach gegen Union kein Krisengerede aufkommt. Noch zwei Personalien vom Abschlußtraining: Pierre-Michel Lasogga kehrt in den Kader zurück. Und auch Patrick Ebert darf zum ersten Mal in dieser Saison seinen Ausgehanzug für eine Dienstreise nutzen. Trainer Markus Babbel hat Ebert nach überstandenem Kreuzbandriss nun für spielfähig eingestuft. Nicht dabei ist Roman Hubnik. Seine Oberschenkel-Prellung, die er sich im Länderspiel der Tschechen in Kroatien (2:4) zugzezogen hat, erwies sich als hartnäckig. Hubnik blieb in Berlin. Für ihn wird U21-Nationalspieler Sebastian Neumann in die Innenverteidigung rücken.

Jetzt Ihr: Hertha hat vor dem Derby in fünf Spielen 13 Punkte geholt (vier Siege, ein Remis). Haltet Ihr die Mannschaft für gefestigter als im rabenschwarzen Monat November (als serienweise Punkte bei vermeintlich leichten Gegner liegen gelassen wurden)?

Oder hat die Rückrunde gegen RWO (3:1), Düsseldorf, (4:2), Bielefeld (3:1) und Union belegt, dass Hertha eigentlich von jedem Gegner in die Bredouille zu bringen ist? Falls Ihr dieser Meinung seid: Was würdet Ihr als Trainer der Mannschaft in Karlsruhe mit auf den Weg geben? Wie stabil seht Ihr Hertha im Aufstiegsrennen?