Hertha-Blog

Hertha legt in Bochum einen Fehlstart hin

| Lesedauer: 18 Minuten
Inga Böddeling
Oliver Christensen (r.) und Maxi Mittelstädt sind nach der Niederlage von Hertha BSC frustriert.

Oliver Christensen (r.) und Maxi Mittelstädt sind nach der Niederlage von Hertha BSC frustriert.

Foto: Christof Koepsel / Getty Images

Hertha kämpft in der Bundesliga um den Klassenerhalt. Alle News über den Hauptstadtklub aus Westend finden Sie hier im Blog.

Berlin.  Hertha BSC hat eine schwierige zweite Saisonhälfte in der Fußball-Bundesliga vor sich. Der Hauptstadtklub kämpft um den Klassenerhalt und will – anders als im Vorjahr – die Relegation mit allen Mitteln verhindern.

Im Hertha-Blog der Berliner Morgenpost erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Mannschaft und den Verein des Berliner Fußball-Bundesligisten.

Hertha BSC: News am Sonnabend, 21. Januar

Das war nichts! Hertha verliert im ersten Pflichtspiel des Jahres mit 1:3 (0:2) beim VfL Bochum und rutscht dadurch auf einen direkten Abstiegsplatz. Alles zum Fehlstart des Hauptstadtklubs lesen Sie hier.

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Zum Start ins Pflichtjahr 2023 trifft Hertha BSC am Sonnabend um 15.30 Uhr auf den VfL Bochum. Trainer Sandro Schwarz schickt folgende Elf auf den Rasen:

Christensen - Kenny, Rogel, Kempf, Mittelstädt - Sunjic, Tousart 8als Kapitän) - Scherhant, Boetius, Richter - Kanga.

Stevan Jovetic, der in der Offensive eigentlich als gesetzt gilt, fehlt aufgrund von muskulären Problemen.

Bei einem Sieg winkt ein wenig Entlastung im Abstiegskampf, ein Unentschieden würde beide Klubs kaum voranbringen. Verliert Hertha erstmals seit 2009 wieder gegen Bochum, rutschen die Berliner tiefer in den Tabellenkeller.

Sonnabend, 14. Januar

Lockeres Austrudeln vor dem Langstreckenflug nach Deutschland? Nicht mit Sandro Schwarz. Der 44-Jährige ließ seine Mannschaft am Sonnabendvormittag noch einmal richtig ackern. Zum Ende gab’s ein Abschlussturnier mit drei Siebenerteams. Die Mannschaft, die gerade nicht spielte, musste mit Athletik-Trainer Henrik Kuchno sprinten.

Lesen Sie auch: Hertha-Hüne Rogel: „Manchmal ist es am Rande des Erlaubten“.

Der einzige, dem die Qual am letzten Tag in Florida erspart blieb, war Kevin-Prince Boateng. Der Routinier fehlte auch am Sonnabend, Belastungssteuerung war erneut der Grund. Der Rest ließ sich nach den überstandenen gut 90 Minuten auf den Rasen plumpsen, rote Köpfe, prustend – und froh, jetzt erst mal zwei Tage durchschnaufen zu können.

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Am Nachmittag ging es Richtung Orlando, von dort aus über Frankfurt nach Berlin. Am Montag steht ein freier Tag an, bevor Trainer Schwarz am Dienstag die Vorbereitung auf den Bundesliga-Restart in Bochum am kommenden Sonnabend (15.30 Uhr, Sky) aufnimmt.

Mit welchen Erkenntnissen im Gepäck Sandro Schwarz die Heimreise angetreten hat? Das lesen Sie hier.

Freitag, 13. Januar

Am Freitag wurde es ungemütlich in Florida. Am frühen Morgen hatte ein Gewitter den einen oder anderen unsanft aus dem Schlaf gerissen, am Vormittag fegten dann stürmische Böen über den Trainingsplatz in der IMG Academy. Herthas Werbebanden hatten dem wenig entgegenzusetzen.

Sandro Schwarz hielt das aber nicht auf. Der Trainer der Berliner setzte Passspiel unter Druck auf den Plan, ließ seine Mannschaft in zwei Teams auf engem Raum und mit kleinen Toren ackern. Nach etwa zehn Minuten hatte der 44-Jährige fast genug, das Team mit den roten Leibchen bot „zu wenig“ an, wie der Coach über den Rasen brüllte.

Weil Lucas Tousart, Dodi Lukebakio, Jean-Paul Boetius, Agustin Rogel, Peter Pekarik, Marton Dardai, Jessic Ngankam, Pascal Klemens, Derry Scherhant und Maxi Mittelstädt aber nicht wirklich nachlegen konnte, ging es in die Verlängerung. „Dann müsst ihr laufen, so ist das manchmal im Leben“, rief Schwarz gegen den Wind. Zehn Läufe von Strafraum zu Strafraum mussten die Profis in den roten Leibchen dranhängen. Der Rest ging da schon in die Mittagspause.

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Auch am Nachmittag hatte der Wind kein Einsehen, zerrte an Shirts, Jacken und Tornetzen – und trieb die Bälle ganz ohne Fußeinwirkung über den Rasen. Schwarz ließ noch einmal gut 90 Minuten trainieren, setzte den Fokus auf Spielaufbau und Pressing. Kevin-Prince Boateng und Stevan Jovetic fehlten aus Gründen der Belastungssteuerung.

Donnerstag, 12. Januar

Am Tag nach dem Doppelspieltag wurde bei Hertha wieder regeneriert, auf dem Platz passierte nichts. Stattdessen stand Fredi Bobic nach dem Mittagessen Rede und Antwort. Was der Sport-Geschäftsführer vor allem über seine Zukunft zu erzählen hatte, lesen Sie hier.

Am späten Nachmittag ging es für den blau-weißen Tross nach Tampa – zum NHL-Spiel von Tampa Bay Lightning gegen Vancouver Canucks. Freizeit bevor am Freitag und Sonnabend die letzten Trainingseinheiten unter der Sonne Floridas anstehen.

Mittwoch, 11. Januar

Am Mittwoch stehen bei Hertha die beiden letzten Testspiel des Trainingslagers in Florida an. Am Mittag setzte sich eine vermeintliche B-Elf der Berliner deutlich mit 7:0 (4:0) gegen die Sima Montverde Academy durch. Eine Auswahl von 15- bis 19-jährigen Talenten, die an der Akademie in Orlando ein einjähriges Programm absolvieren.

Aufstellung: Ernst (46. Cuk) – Pekarik, Klemens, Dardai, Eitschberger – Sunjic, Serdar – Lukebakio, Jovetic, Maolida – Ngankam.

Tore: 1:0 Maolida (17.), 2:0 Serdar (22.), 3:0 Jovetic (27.), 4:0 Ngankam (35.), 5:0 Jovetic (51.), 6:0 Jovetic (65.), 7:0 Lukebakio (83.)

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Die Generalprobe für den Bundesliga-Start ging dann gerade so gut. Hertha trennte sich am Mittwochabend (Ortszeit) mit 2:2 (0:1) von den deutlich motivierteren Kolumbianern vom Millonarios FC.

Im Osceola County Stadium, einem ehemaligen Baseballstadion in Orlando, war der 15-malige Meister aus Bogota in der ersten Hälfte nicht nur auf dem Rasen bestimmend. Hunderte Millonarios-Fans feierten ihre Mannschaft mit spanischen Gesängen und Pyrotechnik. Die Atmosphäre hatte wenig von Testspiel.

Hertha hatte der kolumbianischen Spielfreude erst mal wenig entgegenzusetzen, schoss in den ersten 45 Minuten nicht einmal gefährlich aufs Tor. Erst in Hälfte zwei lief offensiv mehr zusammen. Wilfried Kanga per Elfmeter und Lucas Tousart glichen den 0:2-Rückstand aus.

Aufstellung: Christensen – Kenny, Rogel, Kempf, Mittelstädt – Tousart, Boetius – Richter, Boateng (78. Klemens), Scherhant – Kanga.

Tore: 0:1 David Silva (9.), 0:2 Luis Carlos Ruiz (53.), 1:2 Kanga (56./Foulelfmeter), 2:2 Tousart (69.).

Dienstag, 10. Januar

Am Dienstag meldete sich Lukas Ullrich zurück auf dem Platz. Der junge Linksverteidiger trainierte mit einer Bandage am verletzten Daumen, mischte aber wieder mit. Filip Uremovic fehlte stattdessen. Beim Innenverteidiger war Belastungssteuerung angesagt.

Der Rest des blau-weißen Reisetross absolvierte am Vormittag 45 Minuten Standard-Training – Eckbälle, Freistöße, Einwürfe. Ruhende Bälle waren in der bisherigen Saison nicht unbedingt die Stärke der Berliner.

Spaßvogel Jean-Paul Boetius ging zwischendurch mal neue berufliche Wege. Der Mittelfeldspieler krallte sich einen Zettel von Co-Trainer Volkan Bulut und erklärte Jonjoe Kenny gestenreich, wie er seinen Einwurf umzusetzen hat. Zugehört hat kaum einer, dafür wurde dann doch zu viel gelacht.

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Am Nachmittag wurde in der IMG Academy fleißig verteidigt, gepresst und früh angelaufen. Nachdem in der ersten Hälfte des Trainingslagers die Offensive im Mittelpunkt stand, geht’s jetzt an die Defensive. Trainer Schwarz forderte lautstark mehr Bewegung, mehr Aggressivität – und das bis zur letzten Minute des Trainings. Damit sich die Berliner in der zweiten Saisonhälfte nicht wieder so viele Last-Minute-Gegentore fangen.

Montag, 9. Januar

Für Chidera Ejuke ist Herthas Trainingslager in Florida beendet. Nachdem der Flügelspieler am Sonntag im Testspiel gegen The Villages SC (7:1) verletzt vom Platz musste, folgte am Montag die bittere Diagnose: Bandverletzung im Knie. Der 25-Jährige war am Mittag in einem Krankenhaus untersucht worden.

Am Dienstag reist Ejuke zurück nach Berlin, soll dort konservativ behandelt werden, wie Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic erklärte. Den Auftakt in die zweite Saisonhälfte am 21. Januar in Bochum wird der Nigerianer verpassen.

„Das ist natürlich sehr schade für Chidi und auch für unser Team, denn Chidi ist mit seiner positiven Art sowohl auf dem Platz als auch außerhalb sehr belebend“, bedauerte Trainer Sandro Schwarz den Ausfall seines Linksaußen.

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Für den Rest der Mannschaft stand am Montagvormittag in der IMG Academy Regeneration auf dem Programm. Am Nachmittag hatten die Spieler frei, nutzten das für Ausflüge in die Umgebung oder zum Strand.

Sonntag, 8. Januar

Erstes Spiel im Jahr 2023, erster Sieg: Hertha hat das erste von vier Testspielen im Trainingslager in Florida gewonnen. Am Sonntag mühten sich die Berliner vor 200 Zuschauern, darunter gut 50 Hertha-Fans, in der IMG Academy gegen den Viertligisten Club de Lyon aus Orlando zu einem 3:0 (2:0).

Myziane Maolida (23. Minute/Foulelfmeter) und Kapitän Kevin-Prince Boateng (31.) aus 16 Metern trafen in der ersten Hälfte. In Halbzeit zwei war es der eingewechselte Jessic Ngankam, der einen Elfmeter herausholte und anschließend selbst verwandelte (61.). Auf der Tribüne schaute auch Axel Kruse zu, Herthas Fahnenträger trudelte am Sonntag ebenso im Trainingslager ein wie Nachwuchsboss Pablo Thiam.

Aufstellung: Christensen (46. Goller) - Kenny, Uremovic, Dardai, Eitschberger - Tousart, Serdar - Lukebakio (63. Klemens), Prince (46. Ngankam), Scherhant - Maolida.

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Am Abend folgte noch ein zweites Testspiel gegen Viertligist The Villages SC. Am Ende stand ein deutliches 7:1 (3:1). Nach dem Rückstand durch Lucas Mauro (12.) erzielte Wilfried Kanga den Ausgleich (19.). Stevan Jovetic und noch mal Kanga erhöhten vor der Pause (26. und 36.) auf 3:1.

Kleiner Schreckmoment: Kurz vor der Halbzeit blieb Chidera Ejuke nach einem Foul liegen, schlich anschließend mit leicht verzweifelter Miene vom Platz.

Nach der Pause steuerte Marco Richter einen Doppelpack zum 5:1 (59./65.) bei. Kanga legte das 6:1 nach (77.), Ivan Sunjic besorgte den Endstand (90.). Trainer Sandro Schwarz zog ein gemischtes Fazit. „Im ersten Spiel hatten wir viele Phasen, in denen wir zu langsam gespielt haben“, monierte der Coach. „Die Art, wie wir Fußball spielen wollen, hat man dann im zweiten Spiel gesehen. Mit viel Tempo, mit viel Tiefenspiel. Das war zufriedenstellend.“

Aufstellung: Ernst - Pekarik, Rogel, Kempf, Mittelstädt - Sunjic, Boetius - Richter, Jovetic (60. Klemens), Ejuke (46. Scherhant, 73. Eitschberger) - Kanga.

Sonnabend, 7. Januar

Der Spaß kam beim Training am Sonnabendvormittag nicht zu kurz. Dodi Lukebakio lenkte einen Rasensprenger auf Lucas Tousart, Jean-Paul Boetius bekam beim Aufwärmen einen Lachflash und Chidera Ejuke kämpfte mit einer Slalomstange.

Doch es wurde auch ernsthaft gearbeitet. An Kopfbällen zum Beispiel. Suat Serdar und Maxi Mittelstädt traten die Ecken rein, Wilfried Kanga und Stevan Jovetic versuchten, gegen Oliver Christensen zu verwandeln, wurden dabei aber von Agustin Rogel und Marton Dardai gestört. Applaus gab’s von Trainer Sandro Schwarz, der das eine oder andere sehenswerte Kopfballtor zufrieden abnickte.

Als Zaungast war Dirk Dufner dabei. Der Direktor Kadermanagement traf am Sonnabend in Florida ein und stattete der Mannschaft beim Vormittagstraining einen Besuch ab.

Nach dem Mittagessen stand Jean-Paul Boetius zur Medienrunde bereit. Der offensive Mittelfeldmann sprach nach einem persönlich turbulenten Jahr über seine Krebserkrankung, die Ziele mit Hertha und was in der Kabine überhaupt kein Thema ist. Den gesamten Text lesen Sie hier.

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Am Nachmittag staunte der blau-weiße Tross nicht schlecht, als direkt neben dem Trainingsplatz minutenlang Wasser aus dem Boden sprudelte. Ein Rohrbruch, der aber immerhin nicht den Rasen flutete. Mitarbeiter der IMG Academy drehten den Hahn zu, das Problem aber bleibt...

Die Mannschaft ließ sich davon nicht beeindrucken, ackerte auf dem zweiten Feld. Fokus: Angriff. Trainer Sandro Schwarz testete zwei verschiedene Formationen. Genau die, die auch am Sonntag in den beiden Testspielen gegen Club de Lyon und The Villages SC jeweils beginnen sollen.

Während Suat Serdar im Sinne der Belastungssteuerung individuell trainierte, war die Einheit für Dodi Lukebakio frühzeitig beendet. Der Toptorjäger der Berliner klagte über muskuläre Beschwerden. Einem Einsatz am Sonntag soll aber wohl nichts im Wege stehen.

Und als sich die Mannschaft in den Feierabend verabschiedet, ging das Trainerteam noch in die Verlängerung. 45 Minuten arbeiteten Herthas Coaches mit der U15 der IMG Academy. Die Leitung hatte Vedad Ibisevic.

Freitag, 6. Januar

Sandro Schwarz blieb am Freitag fast die Stimme weg. Seine lautstarken Anweisungen strapazierten die Stimmbänder von Herthas Trainer enorm. Worum ging’s? Ums Toreschießen. Die Disziplin, in der die Berliner nach den ersten 15 Saisonspielen noch reichlich Luft nach oben haben.

Mit wenigen Kontakten sollte die Mannschaft den Ball aufs Tor bringen, schnörkellos, direkt und mit viel Tempo – so die Theorie. In der Praxis funktionierte das mal mehr und mal weniger gut. Entscheidend ist, dass die Abläufe sitzen, wenn am 21. Januar die Bundesliga-Saison weitergeht.

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Am Nachmittag stand kein Mannschaftstraining auf dem Plan. Es wurde ein wenig individuell gearbeitet, nach den ersten Tagen aber vor allem durchgeschnauft.

Donnerstag, 5. Januar

Die Bedingungen am Donnerstag hatten es in sich. Gewitterluft, 93 Prozent Luftfeuchtigkeit – da musste Trainer Sandro Schwarz in der Vormittagseinheit gar nicht viel machen, um seine Mannschaft ins Schwitzen zu bringen. In kleinen Spielformen ging es um Ballbesitz, um Kontrolle und Beweglichkeit.

Auch Fredi Bobic schaute sich das Treiben von der Tribüne aus an. Der Sport-Geschäftsführer ist seit drei Wochen in den USA, erst im Urlaub, jetzt im Trainingslager. Immer dabei: sein Handy. Im Winter wird beim Hauptstadtklub allerdings nicht mehr viel passieren. „Wir haben keinen Euro, den wir ausgeben können“, erklärte der 51-Jährige.

Plattenhardt verlässt Hertha nach Vertragsende, Zeefuik abgereist

Stattdessen hat Bobic für den Sommer vorgesorgt, mit Fabian Reese und Florian Niederlechner zwei Angreifer nach Berlin gelotst. Ein anderer wird die Blau-Weißen dagegen nach dieser Saison verlassen: Marvin Plattenhardt.

Der Vertrag des Kapitäns läuft im Sommer aus und wird nicht verlängert. „Das ist klar besprochen und beschlossen“, erklärte Bobic. Mit den jüngsten Ereignissen rund um Plattenhardts Impfstatus hat das nichts zu tun. Der Abschied des Linksverteidigers steht schon länger fest.

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Und auch der Abschied eines weiteren Profis steht bevor. Beim Nachmittagstraining trabten nur noch 27 Profis auf den Platz, Deyovaisio Zeefuik – am Morgen noch mit von der Partie – fehlte. Der Rechtsverteidiger, der in dieser Saison keine Rolle spielt, hat das Trainingslager verlassen und soll in Italiens Serie A zu Hellas Verona ausgeliehen werden, Kaufoption inklusive. Medizincheck und Unterschrift stehen noch aus.

Trainer Sandro Schwarz ließ seine Mannschaft derweil weiter an der eigenen Torgefahr schrauben. Lukas Ullrich trainierte noch individuell. Der junge Linksverteidiger hat sich am Daumen verletzt und soll in den kommenden Tagen wieder mit dem Team trainieren.

Mittwoch, 4. Januar

Während sich die Reporterin auf den Weg gen Florida gemacht hat, stand für die Mannschaft in der IMG Academy in Bradenton der erste Trainingstag an. Bei sommerlichen 25 Grad ließ Trainer Sandro Schwarz seine Mannschaft erst laufen und am Nachmittag auf dem Feld arbeiten.

Und während in der USA an der Form für die Rückrunde gefeilt wurde, trudelte in Berlin der nächste Zugang für den Sommer ein. Nach Florian Niederlechner, der im Sommer vom FC Augsburg in die Hauptstadt wechselt, kommt auch Angreifer Fabian Reese von Holstein Kiel zur neuen Saison nach Westend.


Dienstag, 3. Januar

Die heiße Vorbereitungsphase beginnt! Am Dienstagmorgen ging es für Hertha vom Flughafen BER über Frankfurt nach Orlando. 24 Feldspieler und vier Torhüter waren mit an Bord. Doch ein Leistungsträger fehlte: Marvin Plattenhardt. Der Kapitän konnte wegen eines unvollständigen Impfstatus nicht mit in die USA reisen, wird in den kommenden Tagen mit der U23 trainieren.

Für den restlichen blau-weißen Reisetross stehen in Bradenton täglich zwei Einheiten an. Außerdem gibt’s vier Testspiele. Am Sonntag, 8. Januar gegen den US-amerikanischen Viertligisten Club de Lyon FC (14 Uhr Ortszeit/20 Uhr deutscher Zeit) und gegen den Amateurklub The Villages SC (17 Uhr/23 Uhr).

Am Mittwoch, 11. Januar heißt der Gegner erst Sima Montverde (12 Uhr/18 Uhr), ein Highschool-Team aus Orlando. Später geht es genau dort dann gegen den kolumbianischen Erstligisten Millonarios FC (19 Uhr, 1 Uhr).

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