Hertha BSC

Hertha BSC verliert Test gegen Posen klar mit 2:4

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Linus Gechter (r.) gelang für Hertha BSC gegen Posen das Tor zum 2:4. Dedryck Boyata (l.) musste indes angeschlagen ausgewechselt werden.

Linus Gechter (r.) gelang für Hertha BSC gegen Posen das Tor zum 2:4. Dedryck Boyata (l.) musste indes angeschlagen ausgewechselt werden.

Foto: Soeren Stache / dpa

Hinten zu anfällig, vorn zu harmlos: Hertha BSC zeigt im Test gegen Posen bekannte Defizite. Hoffnung machen zwei Zugänge.

Berlin. Ernüchternder Test für Hertha BSC: Das Freundschaftsspiel gegen den polnischen Tabellenführer Lech Posen hat der Berliner Fußball-Bundesligist am Freitag klar verloren. Am Ende hieß es auf dem Hanns-Braun-Platz im Olympiapark 2:4 (1:2).

Joao Amaral schoss die Gäste bereits in der sechsten Minute in Front, ehe der starke Jakub Kaminski wenig später nachlegte (11.). Herthas Mittelfeldroutinier Vladimir Darida gelang mit einem Distanzschuss vor der Pause der Anschluss (33.), doch wirklich gefährlich wurde Hertha selten.

In Durchgang zwei ein ähnliches Bild: Die Berliner mühten sich, Posen traf. Nach Fehlpass und anschließendem Foul von Hertha-Kapitän Dedryck Boyata erhöhte Amaral per Foulelfmeter auf 1:3 (64.), später traf Antonio Milic per Abstauber zum 1:4 (72.). Immerhin: Hertha-Youngster Linus Gechter (17) gelang nach Ecke von Marco Richter noch etwas Ergebniskosmetik (80.).

Kempf und Björkan absolvieren wichtige Minuten bei Hertha BSC

„Das waren wieder zu viele Gegentore“, monierte Hertha-Coach Tayfun Korkut. Zugleich freute sich der Trainer über die ersten Spielminuten von Zugang Marc-Oliver Kempf. „Das war ordentlich“, meinte er zur Leistung des Innenverteidigers, „er ist erst zwei Tage bei uns.“ Dass es noch bessere Feinabstimmung mit den Nebenleuten braucht, zeigte jedoch das erste Gegentor, bei dem auch Kempf nicht gut aussah.

Der neue Linksverteidiger Fredrik Björkan war nach seiner Einwechslung ein Aktivposten, echte Torgefahr konnte aber auch er nicht entfachen. Zudem unterlief ihm kurz vor Schluss ein schwerer Patzer, der allerdings ohne Folgen blieb.

Auch Hoffnungsträger Stevan Jovetic konnte nach seiner Verletzungspause weitere Spielpraxis sammeln, absolvierte gut 60 Minuten. „Er ist ein belebendes Element“, lobte Korkut, der darauf hofft, dass der Montenegriner im nächsten Pflichtspiel am 4. Februar gegen Bochum wieder voll bei Kräften ist.

So spielte Hertha BSC in Halbzeit eins: Lotka – Pekarik, Stark, Kempf, Plattenhardt – Richter, Ascacibar, Darida, Ekkelenkamp – Belfodil, Jovetic.

So spielte Hertha BSC in Halbzeit zwei: Lotka – Klünter, Gechter, Boyata (77. Gayret), Björkan – Richter, Tousart, Dardai, Serdar – Boateng – Jovetic (61. Kade).

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( JL )