Hertha BSC

So sehen Herthas neue Stadionpläne aus

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Die neue Simulation der Stadionpläne von Hertha BSC.

Die neue Simulation der Stadionpläne von Hertha BSC.

Foto: HH Vision / Hertha BSC

Hertha BSC präsentiert auf der Mitgliederversammlung neue Bilder der Stadionpläne. Alte Probleme dürften jedoch bleiben.

Berlin. Finanzgeschäftsführer Ingo Schiller vom Berliner Fußball-Bundesligisten Hertha BSC hat erneut für einen Stadionneubau auf dem Gelände des Olympiaparks geworben.

„Gerade für die wirtschaftliche Situation ist das Stadion das wichtigste Projekt des Vereins“, sagte der 56-Jährige auf der digitalen Mitgliederversammlung am Sonntag. Sie seien in die Gespräche mit der neuen Regierung eingetreten und würden mit Nachdruck daran arbeiten, in diesem Jahr die Weichen für die neue Spielstätte zu stellen, ergänzte Schiller.

Eine Gesprächsrunde zwischen dem Verein, Vertretern der neuen Regierung und den Fans ist für Februar vorgesehen. Schiller verteidigte trotz der aktuellen Pandemie-Situation die Pläne: „Das Stadionprojekt ist ein Mehrjahresprojekt, dann werden wir die Pandemie überwunden haben“, sagte er. Zudem böte ein neues Stadion „neue Vermarktungsmöglichkeiten. Dabei handelt es sich nicht um eine Vision, sondern um einen elementaren Baustein für die Zukunft unseres Vereins“.

Hertha BSC will richtigen Standort identifiziert haben

Etwas überraschend präsentierte er eine neue Simulation, die die erhoffte eigene Arena auf dem Olympiagelände zeigt. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, sagte Schiller: „Wir haben den richtigen Standort gefunden und identifiziert – nach Meinung der Fachleute und uns selbst. Es ist nach wie vor der Standort auf dem Olympiagelände, direkt an der Rominter Allee.“

Die alte Darstellung von diesem Bauplatz sei „ein bisschen in die Jahre gekommen“, sagte der Finanz-Geschäftsführer: „Ich glaube, dass man das Miteinander und Nebeneinander von Hertha- und Olympia-Stadion jetzt sehr gut erkennen kann.“

Der Standort an der Rominter Allee war ursprünglich von Hertha BSC favorisiert worden, scheiterte aber schon an den Verhandlungen der Mietparteien in der Sportforumstraße. Jene müssten ihre Wohnungen für den Neubau verlassen, hatten sich jedoch strikt geweigert.

Schiller beziffert die Bauzeit für den Neubau auf 30 Monate. Von der Entscheidung bis zur Fertigstellung seien es aber mehrere Jahre, betonte Schiller.

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( dpa/BM )