Hertha BSC

Ex-Hertha-Manager Preetz verärgert mit Video für Union-Fans

| Lesedauer: 2 Minuten
Michael Preetz musste Ende Januar 2020 sein Amt als Manager von Hertha BSC niederlegen.

Michael Preetz musste Ende Januar 2020 sein Amt als Manager von Hertha BSC niederlegen.

Foto: Maja Hitij / Getty Images

Michael Preetz, Ex-Manager von Hertha BSC, meldet sich gut ein Jahr nach seiner Freistellung zu Wort. Das gefällt nicht jedem.

Berlin. Mit einem Charity-Video für eine Gruppe von Union-Fans hat der ehemalige Manager von Hertha BSC Michael Preetz für Aufsehen gesorgt. „Hallo zusammen, hier kommt ein Gruß an die „Schönen Unioner“, denen ich ganz herzlich zu einer wirklich tollen Hinrunde ihrer Mannschaft gratulieren darf“, sagte Preetz in dem bereits vor einigen Tagen aufgenommenen Internet-Clip. Zunächst hatte die „Bild“ berichtet und der User „Big City Club“ das Video bei Twitter veröffentlicht.

Die Fangruppe des 1. FC Union hatte einen Videogruß von Preetz bestellt. Auf der Plattform Wewave kann man private Nachrichten von bekannten Persönlichkeiten ordern. Dort hat auch Preetz einen Account, den entrichteten Betrag spendet er nach eigenen Angaben für wohltätige Zwecke. Auf seiner Seite präsentiert der 54-Jährige drei Video-Botschaften, allerdings nicht die an die Unioner. Preetz war am Sonntag für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Hertha-Fans kommentierten das Video via Twitter. Während manche darin nur eine Geld-Quelle sahen, äußersten einige Anhänger doch Unverständnis. „Maximal schockiert“ war ein User, ein anderer schrieb: „Wenn du glaubst als Hertha Fan schon alles gesehen zu haben, kommt der Lange um die Ecke und zeigt dir das.“

Preetz spricht auch über Derby zwischen Hertha BSC und Union Berlin

Am 19. Januar treffen Hertha BSC und Union Berlin im Achtelfinale des DFB-Pokals aufeinander. Auch darauf nimmt Preetz in dem bis Sonntag mehr als 10.000 Mal geklickten Video Bezug. „Bleibt weiter stabil und eisern dort an Eurer Gegengerade an der Mittellinie und lasst uns gemeinsam freuen auf ein hoffentliches Pokalspektakel im Januar im Berliner Olympiastadion, wenn es zum Derby der Eisernen gegen die Hertha kommt und wir gemeinsam gespannt sind, wie diese Partie nun ausgeht“, sagte der 54-Jährige.

Seit seinem unfreiwilligen Abschied von Hertha Ende Januar 2021, deren Rekordtorschütze (84 Bundesliga-Tore) er noch ist, hatte sich Preetz nicht mehr öffentlich zum Berliner Bundesliga-Geschehen geäußert. Union hat der Hertha sportlich mittlerweile deutlich den Rang abgelaufen. Im letzten Bundesliga-Derby im November war der blau-weiße Hauptstadtklub beim 0:2 chancenlos. Die Rivalität zwischen den Fans beider Klubs hat seit dem Aufstieg von Union 2019 deutlich zugenommen.

Mehr über Hertha BSC lesen Sie hier.

( dpa )