Hertha BSC

Hertha bestätigt Eingang der letzten Windhorst-Rate

Seit Sommer 2019 Investor bei Hertha BSC: Lars Windhorst.

Seit Sommer 2019 Investor bei Hertha BSC: Lars Windhorst.

Foto: Christophe Gateau / dpa

Die Warten hat ein Ende: Hertha BSC erhält die letzte Tranche von Investor Windhorst. Und muss nun liefern.

Berlin. Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat den Eingang der letzten noch ausstehenden Zahlung von Investor Lars Windhorst bestätigt. Die Berliner teilten am Dienstagmorgen mit, den Betrag in Höhe von 30 Millionen Euro aus der Investmentvereinbarung mit Windhorsts Unternehmen Tennor erhalten zu haben. Damit seien alle Vereinbarungen erfüllt und die Eigenkapitalfinanzierung beendet worden.

„Gerade in der schwierigen Zeit der Pandemie sichern Tennors Eigenkapitalbeiträge Handlungsspielräume für die Hertha BSC GmbH & Co. KGaA und unser Profiteam,“ sagte Carsten Schmidt, Geschäftsführer der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA.

Windhorst hält 66,6 Prozent der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA

Seit 2019 hat Windhorst somit die vertraglich vereinbarten 374 Millionen Euro an den Hauptstadtclub gezahlt. In der Vergangenheit hatte es verschobene Zahlungstermine gegeben, außerdem wurde über Liquiditätsengpässe bei Tennor spekuliert. Windhorst hatte Probleme stets zurückgewiesen.

Der Finanzier hält durch sein Investment 66,6 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA. Langfristig möchte der 44-Jährige den Verein mit seinen Finanzmitteln in die Champions League führen und am liebsten als internationale Marke etablieren. Der von ihm geprägte Begriff des Big City Clubs hatte auch vereinsintern zu Diskussionen geführt.

Mit der letzten überwiesenen Tranche hat Windhorst seinen Teil des Deals erfüllt. Nun muss Hertha nach zwei turbulenten Jahren mit vielen Abstiegssorgen liefern.

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( dpa/BM )