Hertha BSC

Fix: Hertha holt Serdar von Absteiger Schalke

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Mittelfeldspieler Suat Serdar (Mitte) ist der erste Saisonzugang von Hertha BSC.

Mittelfeldspieler Suat Serdar (Mitte) ist der erste Saisonzugang von Hertha BSC.

Foto: Sebastian El-Saqqa / pa / augenklick

Der erste Einkauf von Fredi Bobic als Manager von Hertha BSC ist so gut wie perfekt: Suat Serdar kommt von Schalke 04.

Berlin. Der Transfer von Mittelfeldspieler Suat Serdar (24) vom Bundesliga-Absteiger Schalke nach Berlin ist nur noch eine Formsache. „Suat Serdar wird vorbehaltlich der noch ausstehenden medizinischen Untersuchungen zur kommenden Saison zu Hertha BSC wechseln“, gab der der Hauptstadtklub am Freitag bekannt.

Fredi Bobic realisiert damit seinen ersten Zugang als Hertha-Manager. Er hatte den viermaligen deutschen Nationalspieler bereits zu seinem vorherigen Klub Eintracht Frankfurt locken wollen. Die Sockelablöse beträgt nach Morgenpost-Informationen 6,5 Millionen Euro, kann durch Boni aber auf acht Millionen Euro anwachsen. Serdar hatte zuletzt anderen Interessenten aus dem In- und Ausland abgesagt, weil er lieber nach Berlin wollte.

Sportlich passt Serdar ins Profil von Hertha BSC

Mit dem 1,84 Meter großen Profi bekommt Hertha einen torgefährlichen zentralen Mittelfeldspieler, der der Mannschaft in der vergangenen Saison noch gefehlt hatte. Sportlich passt der kopfball- und schussstarke Achter perfekt ins Anforderungsprofil der Berliner. Ob er das Zeug zum echten Achsenspieler hat, wird sich indes zeigen müssen.

Als Typ kommt Serdar schüchtern bis introvertiert daher. Ein familiärer Mensch, der in seiner Schalker Zeit fast jede Gelegenheit genutzt hat, um zu seiner Familie nach Mainz zu fahren. Bei den Rheinhessen war er 2015 zum Profi aufgestiegen.

In der abgelaufenen Saison bestritt Serdar 25 Spiele für Schalke, erzielte einen Treffer und bereitete drei Tore vor. Besser war es in der Vorsaison gelaufen. Im Oktober 2019 hatte ihn Bundestrainer Joachim Löw erstmal ins DFB-Team berufen.

Anfang 2020 soll West Ham United angeblich 45 Millionen Euro für Serdar geboten haben. Nun müssen sich die Schalker mit deutlich weniger Geld begnügen – auch wegen mehrerer Verletzungen Serdars und den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Nun steht fest: Der Profiteur heißt Hertha.

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( BM )