Hertha BSC

Was Sie zu Herthas Re-Start in Mainz wissen müssen

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Deyovaisio Zeefuik (l.) und Hertha BSC mussten sich im Hinspiel gegen Mainz mit einem 0:0 begnügen.

Deyovaisio Zeefuik (l.) und Hertha BSC mussten sich im Hinspiel gegen Mainz mit einem 0:0 begnügen.

Foto: ODD ANDERSEN / AFP

Warum Hertha BSC gegen Mainz im eigenen Sechzehner mit Bedacht agieren sollte und die Schlussphase gute Unterhaltung verspricht.

Berlin. Die einen haben 14 Tage in Team-Quarantäne verbracht, die anderen den Lauf ihres Lebens: Hertha BSC (Tabellenplatz 17) gegen Mainz 05 (12.) – das ist am Montagabend (18 Uhr, Sky) auch ein Duell der speziellen Bedingungen. Die wichtigsten Funfacts und Kuriositäten zum Re-Start des Berliner Fußball-Bundesligisten:

Nach der häuslichen Isolation konnten Herthas Profis lediglich drei Trainingseinheiten auf dem Fußballplatz absolvieren. Mainz-Coach Bo Svensson glaubt trotzdem nicht an einen Nachteil für die Berliner, im Gegenteil: „Ich erwarte die stärkste Hertha“, sagt der Ex-Profi: „Sie saßen 14 Tage zu Hause und dürfen nun endlich wieder ran. Man kann sich vorstellen, dass die Mannschaft da voller Tatendrang ist.“

Mainz ist für die Berliner allerdings nicht das beste Pflaster. Drei der jüngsten vier Partien in Rheinhessen verlor Hertha. Schlimmer noch: In vier der letzten fünf Spiele beim FSV gelang den Gästen nicht mal ein Tor.

Hertha BSC verursacht gegen Mainz zu viele Elfmeter

Besondere Vorsicht ist aus Berliner Sicht im eigenen Strafraum geboten. In der laufenden Saison verursachte Hertha bereits acht Strafstöße. Und: Mainz bekam in der Bundesliga gegen keinen Gegner mehr Elfmeter zugesprochen als gegen den Hauptstadtklub (sechs).

Spannung verspricht die Schlussphase. Einerseits kassierte Mainz nach Schalke die zweitmeisten Gegentore in den letzten 15 Minuten, auf der anderen Seite gelangen dem FSV zuletzt späte Siegtreffer in Köln, Freiburg oder Mönchengladbach.

Wie schwer die formstarken 05er zu knacken sind, zeigt die Statistik. Die letzte Niederlage kassierte Mainz im Februar (0:1 gegen Augsburg). Zuletzt holte der FSV fünf Siege in sieben Spielen und spielte dazu zweimal remis. Bemerkenswert: Unter Svensson schlug der Außenseiter Top-Teams wie Mönchengladbach, Leipzig und den FC Bayern. Gegen Augsburg oder Aufsteiger Stuttgart zog Mainz indes den Kürzeren.

Einer der Hoffnungsträger bei Hertha ist ein früherer Mainzer: Stürmer Jhon Córdoba (27), mit sieben Saisontoren und zwei Vorlagen drittbester Scorer im Team, trug von 2015 bis 2017 die Farben des FSV, feierte dort seinen Durchbruch in der Bundesliga. Seither traf er vier Mal auf seinen Ex-Klub, getroffen hat er dabei jedoch nie. Anders ausgedrückt: Höchste Zeit für eine Premiere.

Schiedsrichter der Partie ist Sascha Stegemann.

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( BM )