Hertha BSC

Hertha positioniert sich zu Super-League-Plänen

Carsten Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hertha BSC.

Carsten Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hertha BSC.

Foto: Felix Hörhager / dpa

Die Aussagen von Herthas Hauptgeschäftsführer Carsten Schmidt sprechen eine eindeutige Sprache.

Berlin. Viele Vereine haben zum Thema Super League bereits Farbe bekannt – entweder bitterernst wie der FC Bayern, oder humorvoll wie Darmstadt 98, das von den internationalen Startplätzen Lichtjahre entfernt ist. Man stehe für den neuen Wettbewerb nicht zur Verfügung, hatte der Zweitligist am Montag getwittert. Lustig.

Am Dienstagabend positionierte sich nun auch Hertha BSC. „Sie sind die Besten, die Meister, die Besten, the Champions – und so muss es auch bleiben!“, wird Hauptgeschäftsführer Carsten Schmidt in einem Tweet des Berliner Fußball-Bundesligisten zitiert: „Spieler, Fans, Vereine – alle, die den Fußball lieben, wollen diese Hymne einmal live in ihrem Stadion hören. Dafür kämpft jeder in seiner Liga.“

Hertha BSC träumt von der Champions League

Die Bundesliga bleibe laut Schmidt das Wichtigste. Hertha wünsche sich einen sportlichen Wettbewerb und sei gegen eine „geschlossene Veranstaltung zu rein kommerziellen Zwecken“. In der Konsequenz unterstütze man die Haltung der Deutschen Fußball Liga (DFL) und freue sich, dass die deutschen Topklubs dies ebenso tun.

Überraschend kommt diese Stellungnahme nicht, schließlich träumen Herthas Macher und Investor Lars Windhorst davon, eines Tages selbst in der höchsten europäischen Liga mitzumischen. Bislang führt der Weg dorthin über die nationale Liga samt Qualifikation für die Champions League – und ist zumindest theoretisch zu schaffen. Dass der Hauptstadtklub als aktuell abstiegsbedrohter Bundesligist in den Kreis einer Super League eingeladen wird, darf indes bezweifelt werden.

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( BM )