Hertha BSC

Herthas Mittelstädt: „Alle haben kapiert, worum es geht“

Maximilian Mittelstädt (r.) hat gegen Leverkusen sein 100. Bundesligaspiel für Hertha BSC absolviert.

Maximilian Mittelstädt (r.) hat gegen Leverkusen sein 100. Bundesligaspiel für Hertha BSC absolviert.

Foto: Maja Hitij / Getty Images

Eigengewächs Maximilian Mittelstädt beschreibt die jüngsten Veränderungen bei Hertha BSC – und blickt bereits aufs Derby.

Berlin. Für Maximilian Mittelstädt gibt es nicht den Hauch eines Zweifels: Der eingeschlagene Weg bei Hertha BSC stimmt – „alle Spieler haben jetzt kapiert, worum es geht“, sagt der 24 Jahre alte Allrounder. Ein Umstand, den der Berliner vor allem auf die Rückkehr von Trainer Pal Dardai zurückführt.

Der Ungar habe es geschafft, aus einem „Team, das nicht richtig funktioniert“ eine Mannschaft zu formen, meint Mittelstädt in einer virtuellen Medienrunde am Dienstagnachmittag. Das Thema Zusammenhalt sei allgegenwärtig, die Ansprachen von Dardai und Co-Trainer Andreas „Zecke“ Neuendorf kämen bei den Profis gut an.

Hertha BSC profitiert vom neuen Spielsystem

Ein zweiter Faktor für den jüngsten Aufschwung sieht das Eigengewächs in der Umstellung der Taktik. Seit fünf Spielen setzt Hertha auf ein System mit defensiver Dreierkette, wovon auf der linken Seite auch Schienenspieler Mittelstädt profitiert. „Damit kommen wir gut zurecht“, sagt der Linksfuß, der aus der zusätzlichen Absicherung in seinem Rücken mehr Mut für Offensivaktionen zieht.

Nach Wochen voller Abstiegsangst ist das Selbstvertrauen der Berliner Profis durch das jüngste 3:0 gegen Leverkusen spürbar gewachsen. Auf das Derby beim 1. FC Union am Ostersonntag (18 Uhr) blickt Mittelstädt trotz der Geisteratmosphäre im Stadion mit großer Vorfreude.

„Wir wissen, dass wir in der Alten Försterei etwas gutzumachen haben“, sagt er. Das erste Bundesliga-Duell in Köpenick hatte Hertha im November 2019 mit 0:1 verloren.

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( BM )