Hertha BSC

Khedira bei Rückkehr zum VfB wohl zunächst auf der Bank

Sami Khedira (l.) muss sich bei Hertha BSC noch gedulden, bis er von Beginn an spielen darf.

Sami Khedira (l.) muss sich bei Hertha BSC noch gedulden, bis er von Beginn an spielen darf.

Foto: Michael Sohn / dpa

Hertha BSC wird die Partie beim VfB Stuttgart aller Voraussicht nach ohne Sami Khedira beginnen. Trainer Dardai hat konkrete Pläne.

Berlin. Rio-Weltmeister Sami Khedira wird bei Hertha BSC wohl auch im Auswärtsspiel der Fußball-Bundesliga am Sonnabend beim VfB Stuttgart (15.30 Uhr, Sky) zunächst auf der Bank sitzen. Herthas Trainer Pal Dardai will den prominenten Neuzugang behutsam aufbauen.

„Sami ist für mich ein Stabilisator“, sagte Dardai über Khedira, der beim VfB Stuttgart (2006 bis 2010) zum Profi wurde, bevor er für Real Madrid und Juventus Turin spielte. Es komme bestimmt der Tag, an dem „Sami von Anfang an spielen“ werde, aber zuletzt hätten es Lucas Tousart und Santiago Ascacibar im defensiven Mittelfeld gut gemacht. „Diese Chance muss man beiden geben“, sagte der Ungar.

Fünf Profis fehlen Hertha BSC

Khediras Nachteil sei, „dass er einen Tick zu spät gekommen ist“, meinte Dardai. Der Winterneuzugang habe die Vorbereitung nicht mitgemacht, war lange ohne Spielpraxis. Irgendwann aber komme der Moment, „wo er eine Halbzeit spielt oder mehr wie eine Halbzeit“, sagte Dardai, der Khedira für seinen Einsatz im Training ausdrücklich lobte.

Hertha ist in der Liga seit sechs Spielen ohne Sieg und steht mit 17 Punkten nur auf Rang 15. Beim VfB muss Dardai auf wichtige Spieler verzichten. Dedryck Boyata, Jordan Torunarigha, Marvin Plattenhardt, Javairo Dilrosun und Jhon Cordoba fallen verletzungsbedingt aus.

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( sid )