Hertha BSC

Hertha-Coach Labbadia in einer Reihe mit Heynckes und Magath

Der Trainer von Hertha BSC zählt nun zum illustren Kreis jener, die 100 Bundesligasiege als Spieler und Trainer vorweisen können.

Bruno Labbadia ist seit April dieses Jahres Cheftrainer von Hertha BSC.

Bruno Labbadia ist seit April dieses Jahres Cheftrainer von Hertha BSC.

Foto: Soeren Stache / dpa

Berlin. Bruno Labbadias Reaktion fiel cool aus. „Der 100. Sieg ist okay, aber nicht der Rede wert“, sagte der Trainer von Hertha BSC nach dem überzeugenden 3:0 (1:0) in Augsburg. Statt über sich wollte der 54 Jahre alte Fußballlehrer lieber über die Leistung seiner Mannschaft sprechen, die den vielleicht besten Auftritt der bisherigen Saison abgeliefert hatte.

Dennoch: Die Marke, die Labbadia am Sonnabend knackte, verdient Beachtung. Der frühere Profi zählt nun zum illustren Kreis derer, die in der Bundesliga mindestens 100 Siege als Spieler und als Trainer vorweisen können. Der gebürtige Hesse ist erst der siebte Akteur, der diese Marke passiert hat.

Der Trainer hat mit Hertha BSC noch viel vor

Vor Labbadia gelang dieses Kunststück Jupp Heynckes, Felix Magath, Winfried Schäfer, Thomas Schaaf sowie den beiden früheren Hertha-Trainern Jürgen Röber und Friedhelm Funkel.

Für den aktuellen Berliner Chefcoach ist der Meilenstein jedoch nicht mehr als eine Durchgangsstation, schließlich verfolgt er mit Hertha ehrgeizige Ziele. „Siege brauchst du einfach für die Fortentwicklung einer Mannschaft“, sagte er, „deswegen tut der Sieg sehr gut.“

Für Labbadia ist Berlin bereits die achte Station als Profi-Trainer. Mit dem Hauptstadtklub holte er in 17 Pflichtspielen sechs Siege (zwei Unentschieden, neun Niederlagen). Insgesamt kommt er als Bundesligacoach in 261 Spielen auf einen Punkteschnitt von 1,38.

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