Hertha BSC

Preetz dementiert Spannungen zwischen Hertha und Investor

Nach dem neu vereinbarten Zahlungsplan mit Investor Windhorst ist der Manager von Hertha BSC bemüht, das Thema nicht zu befeuern.

Michael Preetz (r.), Manager von Hertha BSC, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Investor Lars Windhorst im Februar.

Michael Preetz (r.), Manager von Hertha BSC, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Investor Lars Windhorst im Februar.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Manager Michael Preetz hat Gerüchte über Spannungen zwischen der Führung von Fußball-Bundesligist Hertha BSC und den Vertretern von Investor Tennor zurückgewiesen. „Der Austausch mit Tennor als auch mit Jens Lehmann ist völlig in Ordnung. Es ist alles gut. Es muss sich keiner Sorgen machen“, sagte Preetz vor dem vor dem Gastspiel beim FC Augsburg am Sonnabend (15.30 Uhr, Sky).

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass eine Zahlung über 100 Millionen Euro durch die Holding von Lars Windhorst nicht wie zunächst vereinbart bis zum 30. Oktober eingegangen war. Warum? Das ließ Preetz unbeantwortet. Man habe sich auf einen neuen Zahlungsplan verständigt, weil „beide Partner es so miteinander vereinbart haben“, sagte er.

Im Windhorst-Lager war zuvor unter anderem deshalb Unmut zu vernehmen, weil der Zahlungszeitraum im Oktober bekannt geworden war. Jener war im Juli jedoch in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Hertha und Tennor offiziell genannt worden.

Keine weitere Transfer-Offensive bei Hertha BSC

Der 53-Jährige wies erneut auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hin, die auch Auswirkungen auf die Transfer-Aktivitäten im Sommer gehabt hätten. „Für uns war es wichtig, verantwortungsvoll mit den Mitteln und Ressourcen umzugehen. Das haben wir gemacht“, sagte Preetz.

Eine ähnliche Shoppingtour wie im Winter, als die Berliner unter Ex-Coach Jürgen Klinsmann fast 80 Millionen Euro in neues Personal investiert hatten, werde es in der kommenden Transferperiode nicht geben. „In diesem Maße werden wir das im Winter sicher nicht machen“, sagte Preetz.

Mit nur vier Punkten aus den ersten sechs Spielen ist die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia auf Platz 14 der Bundesliga bislang hinter den Erwartungen geblieben.

Was das Verhältnis der Klub-Führung zu Windhorst und seinem Berater Jens Lehmann betrifft, war es in der Vergangenheit mehrfach zu Differenzen gekommen – unter anderem in Bezug auf Ziele und die Zeiträume, in denen jene erreicht werden sollen. Zuletzt war von Lehmann öffentlich das klare Saisonziel Europapokal-Qualifikation ausgerufen worden. Preetz und Trainer Bruno Labbadia hatten zuvor maßvollere Ambitionen geäußert.

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