Hertha BSC

Hertha kämpft weiter für neue Arena, Fehler in Kommunikation

Werner Gegenbauer, Präsident von Hertha BSC, räumt im Bemühen um ein neues Stadion Fehler ein, gibt sich aber zuversichtlich.

Werner Gegenbauer, Präsident von Hertha BSC.

Werner Gegenbauer, Präsident von Hertha BSC.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Vereinspräsident Werner Gegenbauer hat im Streben nach einem neuen Stadion für den Fußball-Bundesligisten Hertha BSC Fehler in der eigenen Kommunikation eingestanden. „Ich meine damit, dass es mir nicht gelungen ist, an den entscheidenden politischen Stellen mit der Überzeugung dafür zu werben, dass es für Hertha überlebensnotwendig ist, eine moderne Spielstätte zu haben“, sagte Gegenbauer in einem Interview des Fachmagazins „Kicker“ (Montag): „Aber wenn man etwas bewegen will, gehören Fehler dazu. (...) Die Ernsthaftigkeit, mit der Hertha das Thema Stadion-Neubau angeht, wurde von den politischen Stellen sehr lange unterschätzt.“

Für Hertha BSC ist das Olympiagelände der ideale Standort

Die Berliner kämpfen weiter für eine neue Arena, der zunächst angepeilte Umzug aus dem Olympiastadion bereits 2025 ist allerdings in weite Ferne gerückt. Hertha werde „nicht aufgeben, nur weil der ursprünglich angedachte Termin womöglich nicht mehr zu realisieren ist. Ein Teil der Berliner Politik hat diese Hoffnung. Die kann ich den betreffenden Damen und Herren hiermit nehmen“, sagte Gegenbauer.

Der bevorzugte Ort für einen Neubau befinde sich weiter auf dem Olympiagelände, der Klub sei aber bereit, „jeden anderen potenziellen Standort anzusehen“, sagte der Hertha-Boss und ergänzte: „Es ist hoffentlich jetzt bei allen angekommen, dass ein solches Projekt nicht ohne die Unterstützung der Politik zu realisieren ist.“

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