Hertha BSC

Kapitän und Mannschaftsrat bei Hertha BSC "sicherlich bald"

Hertha BSC hat nach dem ersten Spieltag der neuen Saison weiterhin weder einen Mannschaftsrat noch einen gewählten Kapitän.

Herthas Lucas Tousart (l) freut sich mit Dedryck Boyata über den Sieg von Hertha BSC.

Herthas Lucas Tousart (l) freut sich mit Dedryck Boyata über den Sieg von Hertha BSC.

Foto: dpa

Berlin. Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat nach dem ersten Spieltag der neuen Saison weiterhin weder einen Mannschaftsrat noch einen gewählten Kapitän. "Es ist einfach eine Frage der Zeit gewesen", sagte Trainer Bruno Labbadia am Sonntag und ergänzte am Tag nach dem 4:1-Auftaktsieg bei Werder Bremen: "Wir haben viele andere wichtige Themen gehabt. Es wird sicherlich bald passieren." Grund für die Verzögerung sei vor allem gewesen, dass die Mannschaft in der durch die Coronavirus-Krise durcheinandergewirbelten Vorbereitung zu selten in voller Stärke zusammen war.

"Wir machen da auch kein großes Geheimnis draus", betonte Labbadia. Fraglich ist vor allem, wer als Kapitän Nachfolger von Vedad Ibisevic wird. Der Stürmer hatte den Club nach Auslaufen seines Vertrags im Sommer in Richtung Schalke 04 verlassen. Am Samstag führte Niklas Stark das Team im Weserstadion aufs Feld. Erst am vergangenen Donnerstag war Hertha im Training erstmals fast vollzählig. "Kurz vorm Spiel war mir das aber ein bisschen zu knapp", sagte Labbadia.

Der Auftakt in Bremen sei derweil ein "guter Start" gewesen, betonte der 54-Jährige. Für vollste Zufriedenheit sei es aber noch viel zu früh. "Jeder Spieler muss sich noch ein Stück weiterentwickeln", sagte Labbadia: "Wir wissen, wo wir stehen. Wir sind erst am Anfang einer Entwicklung."

Schon am Freitag geht es mit dem ersten Heimauftritt der neuen Spielzeit gegen Eintracht Frankfurt im Olympiastadion weiter. "Wir haben eine kurze Woche, aber wir freuen uns auf das Spiel mit dem Dreier im Rücken", sagte Labbadia.