Bundesliga

Vorbild Drogba: Cordoba will bei Hertha mehr Tore schießen

Jhon Cordoba wechselt von Köln zu Hertha BSC. Das System von Trainer Bruno Labbadia überzeugte den kolumbianischen Nationalspieler.

Jhon Cordoba wechselt zu Hertha BSC.

Jhon Cordoba wechselt zu Hertha BSC.

Foto: dpa

Fußball-Profi Jhon Cordoba setzt sich bei seinem neuen Verein Hertha BSC hohe Ziele für die neue Spielzeit in der Fußball-Bundesliga. „Ich versuche, mich jedes Jahr zu übertreffen und mehr Tore als im vergangenen Jahr zu erzielen“, sagte der Neuzugang vom 1. FC Köln am Mittwoch bei einer Medienrunde. In der vergangenen Saison hatte der am Dienstag von den Berlinern verpflichtete 27 Jahre alte Angreifer 13 Treffer erzielt und die Liga-Torschützenliste dabei auf dem sechsten Platz abgeschlossen.

Jhon Cordoba hat das System von Trainer Bruno Labbadia überzeugt

Bei den Berlinern, die nach zuletzt drei torlosen Testspielen sowie dem frühzeitigen Ausscheiden aus dem DFB-Pokal noch weit weg von einer eingespielten Mannschaft sind, hat Cordoba vor allem das System von Trainer Bruno Labbadia überzeugt. „Es ist geeignet, Tore zu schießen. Das hat mir sehr gut gefallen“, sagte der elfmalige kolumbianische Nationalspieler. Dabei sei es ihm egal, ob er als alleinige Spitze agiere oder mit Nebenmann Krzysztof Piatek auf dem Platz stehe: „Beide Varianten sind gut.“

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Wichtig für den 1,88 Metern großen Angreifer ist allerdings ein gewisser Wohlfühlfaktor. Bei seinem Wechsel vor drei Jahren vom FSV Mainz 05 in die Domstadt verzeichnete Cordoba ein schlechtes erstes Jahr, ehe seine zwei besten Spielzeiten in der bisherigen Karriere folgten. „Ich habe mich dann unterstützt gefühlt und sehr gut aufgenommen, mit Liebe. Deshalb konnte ich mein Potenzial ausschöpfen“, sagt Cordoba, der den früheren Weltklassespieler Didier Drogba als sein Vorbild bezeichnet. „Drogba ist für mich eine Referenz gewesen. Seine Spielweise habe ich mir abgeschaut.“

Jhon Cordoba: „Ich bin reifer geworden und meine Einstellung ist viel ernster“

Damit der Kolumbianer in Berlin ebenso erfolgreich startet, hofft er, die Adaptionsphase schnell abzuschließen. Ein erstes Jahr wie in Köln erwartet er nicht: „Ich bin reifer geworden und meine Einstellung ist viel ernster.“ Trotz der kurzen Zeit der Eingewöhnung hofft Cordoba, bereits am Samstag beim Saisonauftakt bei Werder Bremen (15.30 Uhr/Sky) auf dem Platz zu sein. Er sei fit und möchte so schnell wie möglich zur Verfügung stehen.