Hertha BSC

Hertha BSC hat weiter mit Ausfällen zu kämpfen

Hertha BSC hatte mit Eindhoven zwei Tests vereinbart, muss sich nun aber mit einem begnügen. Ein Leistungsträger ist fraglich.

Niklas Stark dürfte im Test gegen Eindhoven ins defensive Mittelfeld von Hertha BSC rücken.

Niklas Stark dürfte im Test gegen Eindhoven ins defensive Mittelfeld von Hertha BSC rücken.

Foto: GERRIT VAN KEULEN / picture alliance / Beautiful Sports

Berlin. Es läuft nicht wie geplant für Hertha BSC: Eigentlich wollte der Fußball-Bundesligist am Sonnabend gleich zwei Spiele gegen die PSV Eindhoven absolvieren, doch weil die Niederländer etliche Verletzte beklagen, wird aus der Testreihe eine Einzelveranstaltung.

Um 17 Uhr (Sport1) empfangen die Berliner das Team des deutschen Trainers Roger Schmidt im Amateurstadion auf dem Olympiagelände. Auf Fans muss Hertha dabei weiterhin verzichten, und so wie es aussieht, gilt selbiges in Bezug auf den Abwehrchef.

Dedryck Boyata, der wegen einer schmerzenden Achillessehne zuletzt geschont wurde, trainierte Freitag zwar wieder mit dem Team, ein Einsatz gegen PSV gilt jedoch als unwahrscheinlich. Nicht der einzige Grund, weshalb auf der Stirn von Trainer Bruno Labbadia ein paar Sorgenfalten zu finden sind.

Auch Arne Maier ist bei Hertha BSC fraglich

Mit Sechser Santiago Ascacibar (Mittelfußverletzung) ist dem Coach eine Option im zentral-defensiven Mittelfeld weggebrochen. Noch viel stärker dürfte ihn jedoch die Frage umtreiben, wie er am Sonnabend die Einsatzzeiten verteilt. Vorgesehen war, dass zwei Formationen je 90 Minuten absolvieren, doch daraus wird nun nichts.

Gegen Ajax Amsterdam (0:1) bot Labbadia am vergangenen Dienstag ein Team pro Halbzeit auf, nun aber sollten Umfang und Intensität gesteigert werden. Insbesondere die Zugänge um Mittelfeldspieler Lucas Tousart bräuchten dringend „intensive Trainingseinheiten und Spiele“, sagte Manager Michael Preetz, denn noch läuft längst nicht alles rund im Berliner Spiel.

Stark dürfte bei Hertha BSC ins Mittelfeld rücken

Im Training am Donnerstag hatte Coach Labbadia deutliche Töne angeschlagen, weil er auf dem Platz zu viel Passivität ausgemacht hatte. Das lückenhafte Anlaufverhalten beim Pressing war dabei nicht die einzige Baustelle.

Als Alternative für Ascacibar durfte sich am Donnerstag schon mal Niklas Stark einspielen. Er agierte in einem Dreier-Mittelfeld mit Tousart und Vladimir Darida. Im Abwehrzentrum wäre Stark gegen Eindhoven, das am vorigen Sonnabend 1:2 gegen Eintracht Frankfurt verlor, verzichtbar. Neben Jordan Torunarigha steht in der Innenverteidigung der formstarke Ex-PSV-Profi Karim Rekik bereit.

Bitter: Bereits Anfang August war der Test gegen St. Etienne wegen Corona-Fällen bei den Franzosen abgesagt worden. Bis zum Pflichtspielstart im DFB-Pokal bei Eintracht Braunschweig (11. September, 20.45 Uhr) hat Hertha nur noch einen weiteren Test eingeplant – am Sonnabend, den 5. September (17 Uhr) beim Zweitligisten Hamburger SV.

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