Geld vom Investor

Hertha-Trainer Labbadia will keine Transfer-Schnellschüsse

Trotz weiterer 150 Millionen Euro von Investor Lars Windhorst will Bruno Labbadia mögliche Neuzugänge sorgfältig auswählen.

Hertha-Trainer Bruno Labbadia will sein Team sorgfältig entwickeln

Hertha-Trainer Bruno Labbadia will sein Team sorgfältig entwickeln

Foto: Marius Becker / dpa

Hertha-Trainer Bruno Labbadia will trotz der Millionen von Investor Lars Windhorst mit Bedacht agieren und hat Schnellschüsse auf dem Transfermarkt ausgeschlossen. „Wir haben ein Stück Geld bekommen, worüber wir sehr froh sind, aber wir brauchen eine Einordnung, es ist nicht so, dass wir uns damit eine Mannschaft aufbauen können“, sagte der Coach des Berliner Fußball-Bundesligisten nach dem ersten Teamtraining in der Saison-Vorbereitung am Dienstag.

„Wir müssen Struktur aufbauen und wir müssen die richtige Auswahl treffen. Die meisten Spieler, die man gut findet, finden andere auch gut“, sagte der 54-Jährige. Hertha BSC hatte kürzlich weitere 150 Millionen Euro von Geldgeber Windhorst zugesagt bekommen, 50 Millionen davon sofort, weitere 100 Millionen im Herbst. Labbadia betonte, dass er bei Hertha eine neue sportliche Achse aufbauen will.

Einen bestimmten Tabellenplatz oder die Europacup-Qualifikation wollte Labbadia nicht als Maßgabe ausrufen. „Als Ziel kann ich jetzt schon sagen, wir wollen besser abschneiden als in der alten Saison, definitiv. Wir wollen eine stetige Fortentwicklung haben“, sagte der Hertha-Coach. Nach der Corona-Zwangspause hatte er die lange in Abstiegsnot schwebenden Berliner noch auf den zehnten Platz geführt.