Bundesliga

Lukebakio ist bei Hertha nur noch zweite Wahl

Im Sommer war Dodi Lukebakio für 20 Millionen Euro zu Hertha gekommen. Die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllte er bislang nicht.

Dodi Lukebakio (l., hier gegen den Mainzer Leandro Barreiro) hat in den vergangenen acht Spielen nur ein Tor erzielt.

Dodi Lukebakio (l., hier gegen den Mainzer Leandro Barreiro) hat in den vergangenen acht Spielen nur ein Tor erzielt.

Foto: Maja Hitij / Bongarts/Getty Images

Berlin. Im vergangenen Herbst hatte Friedhelm Funkel so ein Gefühl. „Dodi Lukebakio wird bei Hertha noch durch die Decke gehen. An ihm wird der Klub noch viel Freude haben“, sagte er. Funkel war zu dieser Zeit noch Trainer von Fortuna Düsseldorf und Lukebakio hatte in Berlin durchaus einige Ansätze gezeigt, die diese Prognose als nicht sonderlich gewagt erscheinen ließen.

Inzwischen ist Funkel nicht mehr Trainer in Düsseldorf, er wurde vor wenigen Wochen durch Uwe Rösler ersetzt. Und auch was Lukebakio angeht, lag der lange Zeit dienstälteste Trainer der Bundesliga nicht richtig.

Piatek und Cunha haben Lukebakio überholt

Herthas Angreifer, der im Sommer für rund 20 Millionen Euro aus Düsseldorf gekommen und damit bis zur Winterpause Herthas Rekordeinkauf war, hat in den vergangenen acht Spielen nur ein Tor geschossen. Insgesamt kommt er in dieser Saison erst auf fünf Treffer.

Seinen Stammplatz hat der Belgier an die Winterzugänge Krzysztof Piatek und Matheus Cunha verloren, am Sonnabend gegen den 1. FC Köln (0:5) durfte er wenigstens eine Halbzeit spielen und hatte zumindest einige gute Szenen.

Lukebakio trifft am Freitag auf seinen Ex-Klub

Gut möglich, dass Lukebakio sich am Freitag gegen seine alten Kollegen (20.30 Uhr, DAZN) mal wieder beweisen darf. Hertha benötigt in diesem richtungsweisenden Spiel in Düsseldorf unbedingt Tore. Mit einem Sieg würde ein möglicher Abstieg wieder unwahrscheinlicher werden.

Derzeit beträgt der Vorsprung auf Platz 16, den die Fortuna innehat, sechs Punkte. Verliert Hertha, könnten ganz schwere Wochen auf die Berliner und Lukebakio zukommen.

Um den Stürmer geht es auch in der neuen Folge des „Immer Hertha“-Podcasts. Morgenpost-Redakteur Michael Färber spricht mit Hertha-Reporter Sebastian Stier über den Belgier, über Alexander Nouri und die nicht enden wollende Trainerdiskussion in dieser Saison. Außerdem gehen sie der Frage nach, wie es Hertha-Investor Lars Windhorst mit der 50+1-Regel hält, nach der die Stimmenmehrheit immer beim Verein liegen soll. Zu hören bei morgenpost.de/podcast, Apple Podcasts, Spotify und Deezer.