Bundesliga

Klinsmann setzt bei Hertha BSC auf Geheimtraining

Vor der Partie in Wolfsburg schließt Hertha-Coach Jürgen Klinsmann die Beobachter aus. Co-Trainer Alexander Nouri erklärt die Maßnahme.

Antreiber: Hertha-Coach Jürgen Klinsmann (55).

Antreiber: Hertha-Coach Jürgen Klinsmann (55).

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Jürgen Klinsmann zieht bei Hertha die Vorhänge zu. Eigentlich handelte es sich beim Training des Berliner Fußball-Bundesligist am Mittwochvormittag um eine öffentliche Einheit, doch kurz nach Beginn (10.30 Uhr) ließen Klub-Mitarbeiter die anwesenden Medienvertreter und Fans wissen: Nach dem Aufwärmen ist Schluss, die Einheit findet im Geheimen statt.

Co-Trainer Alexander Nouri begründete diese Maßnahme wie folgt: „Wir wollen uns voll auf unsere Arbeit fokussieren“, sagte der frühere Chefcoach von Werder Bremen, „denn wir sind in einer Situation, in der wir alle Energie auf unsere Arbeit richten müssen – ohne störende Geräusche.“ Am Sonnabend (15.30 Uhr, Sky) tritt Hertha (15.) beim Liga-Neunten VfL Wolfsburg an.

Rekik, Stark und Maier zurück im Teamtraining

In Bezug auf das Personal hat sich die Lage beim Hauptstadtklub derweil entspannt. Die Innenverteidiger Karim Rekik und Niklas Stark kehrten genauso ins Teamtraining zurück wie Mittelfeldspieler Arne Maier. „Sie werden jetzt nach und nach eingebaut“, sagte Nouri.

Definitiv verzichten muss Hertha am Sonnabend auf Innenverteidiger Dedryck Boyata. Der Belgier hatte beim 0:4 gegen Bayern München seine fünfte Gelbe Karte gesehen und ist gesperrt.