Bundesliga

Hertha-Marken-Boss Keuter kontert Kritik von Popstar Bendzko

Dass Sänger Tim Bendzko gegen Hertha stichelte, kam beim Marken-Boss der Berliner nicht gut an. Er schießt zurück – mit markigen Worten

Tim Bendzko stichelte gegen Hertha. Marken-Boss Paul Keuter (Mitte), hier mit Präsident Werner Gegenbauer (r.) und Prokurist Tom Herrich, konterte.

Tim Bendzko stichelte gegen Hertha. Marken-Boss Paul Keuter (Mitte), hier mit Präsident Werner Gegenbauer (r.) und Prokurist Tom Herrich, konterte.

Foto: City-Press / picture alliance / City-Press GbR

Berlin.  Diese Kritik wollte Herthas Marken-Boss Paul Keuter nicht unkommentiert stehen lassen: Nachdem Popstar Tim Bendzko („Nur noch kurz die Welt retten“) in einem „Welt“-Interview gegen den Berliner Fußball-Bundesligisten gestichelt hatte, schoss Keuter via Twitter zurück. „Vielleicht konzentrierst Du Dich lieber mal aufs Erwachsenwerden, Du Flitzpiepe“, schrieb das Mitglied der Geschäftsleitung, das bei Hertha unter anderem für Kommunikation und Markenführung verantwortlich ist.

Bendzko (34), geboren in Ost-Berlin, hatte sich zuvor als Fan des Stadtrivalen 1. FC Union positioniert und Hertha als „Touri-Verein“ bezeichnet. Die Distanz, die im Olympiastadion von den Zuschauerrängen zum Rasen herrsche, stehe sinnbildlich für die Distanz der Berliner zu Hertha BSC, sagte der Sänger.

Tim Bendzko vergleicht Hertha mit RB Leipzig - Keuter entlarvt den Pop-Star

Auch der Verweis auf Herthas aktive Fan-Szene in der Ostkurve konnte Bendzko nicht beeindrucken. „Leipzig hat auch eine riesen Kurve, wo alle so tun, als seien sie schon immer große RB-Leipzig-Fans, dabei gibt es den Verein noch nicht so lange.“

Keuter konterte nun mit dem Verweis auf den Wikipedia-Eintrag des Musikers, in dem er als Fan des FC Bayern und der TSG Hoffenheim bezeichnet wird. „Bayern, Hoffenheim und jetzt Union?!?! Was denn nun? Und nebenbei noch dummes Zeug reden.“