Hertha BSC

Covic: „Lukebakio wird ein Unterschiedspieler für uns sein“

Bei seinem Kurz-Debüt im DFB-Pokal deutet Herthas Rekord-Einkauf Dodi Lukebakio sein Können bereits an. Reicht es schon für die Bayern?

Dodi Lukebakio (l.) beim ersten Hertha-Training mit Daishawn Redan und Niklas Stark.

Dodi Lukebakio (l.) beim ersten Hertha-Training mit Daishawn Redan und Niklas Stark.

Foto: Jan-Philipp Burmann / City-Press GmbH

Ingolstadt. Zu einem Tor fehlten Dodi Lukebakio ein paar Zentimeter, aber mit seinem Debüt war Herthas Rekordeinkauf trotzdem zufrieden. „Na klar, ich freue mich, dass ich schon gespielt habe“, sagte der Belgier nach seinem 20-Minuten-Einsatz beim 5:1 (3:0) gegen den VfB Eichstätt im DFB-Pokal: „Für mich ist es immer noch die Saisonvorbereitung, es war mein erster Einsatz seit letzter Saison.“

Noch muss der 21 Jahre Offensivspieler physisch aufholen, aber seine außergewöhnlichen Fähigkeiten ließ er am Sonntag bereits aufblitzen. Mit seinem Tempo, seiner Technik und seinem Gespür für den Raum waren die Eichstätter Regionalliga-Kicker heillos überfordert.

Sonderlob von Trainer Covic

Dass er eine Hereingabe im Strafraum nur um Haaresbreite verpasste? Geschenkt – für Lukebakio zählen aktuell andere Parameter. „Dodi soll schnellstmögliche die Abläufe kennenlernen und ein Team-Feeling bekommen“, sagte Trainer Ante Covic, „deshalb habe ich ihn mitgenommen. In Zukunft wird er ein Unterschiedspieler für uns sein.“

Ob er am Freitag (20.30 Uhr) bei Bayern München schon eine größere Rolle spielen wird, bleibt abzuwarten. „Ich werde weiter hart arbeiten, um fit genug zu werden, damit ich dem Team helfen kann“, sagte der 20-Millionen-Euro-Zugang vom FC Watford, „aber ich mache mir keinen Druck.“

Dass München für ihn einen besonderen Reiz hat, ist hinlänglich bekannt. In der vergangenen Saison schoss Lukebakio als Leihspieler von Fortuna Düsseldorf drei Tore beim Rekordmeister (Endstand 3:3). Ein Grund mehr, warum er auf einen Einsatz brennt.